Test – Welcher Booster ist der beste?

Du bist auf der Suche nach dem besten Trainingsbooster (auch: Pre-Workout-Booster) und hast bei all den Produkten, die es mittlerweile gibt, den Überblick verloren? Du weißt nicht, auf welche Inhaltstoffe du beim Booster-Kauf achten musst, um das Maximum aus deinem Training rauszuholen? Da bist du nicht der einzige, denn viele Athleten kaufen ihre Supplements auf Basis von Empfehlungen oder lassen sich von Marketing-Lügen beeinflussen. Damit dir das nicht passiert, haben wir die bekanntesten Booster von Karl Ess, Patrick Reiser, Mischa Janiec, Ralf Sättele, Mic Weigl & Co getestet. 

Außerdem haben wir in unserem Ratgeber viele nützliche Informationen zum Thema Pre-Workout-Booster zusammengetragen, unter anderem wie du dir einen Booster selber machst, was die einzelnen Inhaltsstoffe bewirken, wie sie dosiert sein sollten und welche wirklich wichtig sind und von welchen Produkten du unserer Meinung nach eher Abstand nehmen solltest und weshalb. 

Die 10 besten Trainingsbooster

Nachfolgend sind die besten, härtesten und stärksten 10 Trainingsbooster aufgeführt, die es in unser Ranking geschafft haben. Wie genau wir getestet haben und was unsere Kriterien waren, erfährst du unten. Wenn du bereits Erfahrungen mit Boostern gemacht hast, bitten wir dich, an unserer Pre-Workout-Booster-Umfrage teilzunehmen. 

Jack3D Alternativen
ZEC+ Kickdown
Blacklinke Suicide Zero
Maxx Power Libido
Scitec Hot Blood
Cellucor C4 Extreme
BSN N.O Xplode

Booster-Vergleich – so haben wir getestet

Die Bewertung von Trainingsboostern ist, so wie die Bewertung von anderen Supplementen, zu einem großen Teil subjektiv. Rein objektiv kann man eigentlich nur die Inhaltsstoffe analysieren – die Wirkung variiert von Person zu Person und hängt zudem noch von Faktoren wie der Tagesform ab. Wenn man sich extrem schlecht fühlt oder gar krank ist, wird auch der beste Booster nicht helfen. Hat man beispielsweise nur schwache Kopfschmerzen und ist ein bisschen von Arbeit oder Schule gestresst, kann ein Trainingsbooster wahre Wunder bewirken und einem trotzdem ein gutes Training ermöglichen. Fühlt man sich ohnehin schon großartig, wird das richtige Pre-Workout-Supplement schnell zum Katalysator für neue persönliche Rekorde.

Ein anderer extrem wichtiger Faktor ist das Körpergewicht – eine Person, die 95kg wiegt, wird ein und dieselbe Dosierung des gleichen Boosters ganz anders wahrnehmen als jemand, der 60kg auf die Waage bringt. Einige werden dieses Phänomen bereits beim Alkoholkonsum beobachtet haben – während der eine noch fröhlich und munter ist, liegt der andere bereits unterm Tisch. 😀 Erfreulicherweise geben manche Booster-Hersteller sogar nach Körpergewicht gestaffelte Einnahmeempfehlungen. Um noch ein paar andere Faktoren zu nennen: bisherige Nahrungsaufnahme vor dem Booster-Konsum, Abstand zur letzten Mahlzeit, Ausmaß der persönlichen Koffein-Toleranz und eventuelle Mikronährstoff-Mängel.

Ihr seht, die subjektive Wahrnehmung der Wirkung von Fitnessboostern hängt von sehr vielen Umständen ab. Zusätzlich erschwert wird ein objektiver Vergleich dadurch, dass Trainierende unterschiedliche Erwartungen an einen Trainingsbooster haben. Die einen erwarten einen prallen Pump, während anderen vielleicht der mentale Fokus wichtiger ist. Deshalb haben wir uns gedacht, wir bewerten in 5 Kriterien:

✓ Boost – Wie gut ist der mentale Fokus?

✓ Pump – Habe ich einen prallen Pump und bin stärker?

✓ Geschmack & Löslichkeit – Eklig oder delikat?

✓ Inhaltsstoffe – Ist alles Wichtige enthalten?

✓ Preis-Leistungs-Verhältnis – Lohnt sich der Kauf?

Diese Kriterien dürften alles Wichtige umfassen. Zur besseren Anschaulichkeit haben wir unter die einzelnen Testberichte Reviewboxen eingefügt, die die Bewertung der einzelnen Kriterien graphisch darstellen und nochmal Pro- und Kontra-Argumente auflisten. Darunter findet ihr Links zu den günstigsten uns bekannten Angeboten. Bestellt ihr darüber, erhalten wir, ohne dass euch zusätzliche Kosten entstehen, eine kleine Provision, mit der wir unter anderem das Webspace-Hosting bezahlen.

Zum Testverfahren an sich ist zu sagen, dass wir von den meisten Boostern die kleinste erhältliche Verpackungsgröße bestellt haben, außer natürlich wenn man bei einer größeren Menge enorm sparen konnte. Dann haben wir jeden Booster eine Woche getestet, was bei 3 Personen, die jeweils 3 mal pro Woche trainieren, 9 Tests pro Produkt ausmacht. Das dürfte für eine faire Bewertung reichen. Dabei haben wir natürlich keinen Hersteller bevorzugt. Uns ist es egal, von wem ein Supplement stammt – außerdem wird unsere Bewertung letztendlich nicht über Insolvenz oder Wachstum eines Unternehmens entscheiden. 😀

Dazu kommt, dass wir durch unsere jahrelange Erfahrung im Fitness- und Ernährungsbereich in der Lage sind, die Trainingsooster objektiv anhand der enthaltenen Inhaltsstoffe analysieren zu können. Deswegen haben es auch nur Booster, die die jeweiligen Mengen ihrer Zutaten transparent auf dem Etikett ausweisen, auf die ersten Plätze unseres Rankings geschafft

Brauche ich überhaupt einen Booster?

Eine gute Frage, denn man sollte eben nicht blind jedes Supplement kaufen und der Nahrungsergänzungsmittel-Industrie das Geld in den Rachen werfen. Besonders, wenn du erst mit dem Training angefangen hast, solltest du erstmal an anderen Stellschrauben, wie dem Training, der Ernährung und der Regeneration, drehen. Das sind immer die 3 Säulen, um die sich alles andere aufbauen sollte. Man kann Supplements als Stützen für diese Säulen sehen. Sind diese Säulen allerdings noch gar nicht da, kann auch nichts gestützt werden.

Das heißt aber nicht, dass du nicht auch als Anfänger einen Booster benutzen darfst. Allerdings kennst du dann vermutlich deinen Körper noch nicht so gut wie jemand, der sich bereits jahrelang mit Ernährung und Nahrungsergänzungsmitteln sowie deren Wirkungen befasst und vieles ausprobiert hat. Du solltest dich dann langsam rantasten – zu viel Koffein beispielsweise kann unangenehme Folgen haben, wenn du dich aber an die Einnahmeempfehlung der Hersteller hälst, kann dir – vorausgesetzt du bist gesund – nichts passieren. Wenn du ganz sicher gehen willst, sprich vorher mit einem Arzt über deine Pläne. Ein Workout-Booster wird jedenfalls auch einem Trainingsanfänger helfen.

Vorallem aber sind Booster für Sportler geeignet, die alles aus sich rausholen und ihr volles Potential ausschöpfen wollen, sprich: maximale Kraft, bestmögliche Kraftausdauer, hervorragende Sprintleistungen, den größtmöglichen Pump, optimalen mentalen Fokus und volle Konzentration. Wir sind einfach mal so frei und behaupten, dass fast jeder der muskel- oder krafttechnisch sein naturales Limit erreicht und somit sein genetisches Potential voll ausgeschöpft hat, irgendwann während seiner „Reise“ mal zu aufputschenden Mitteln gegriffen hat, sei es auch nur der Espresso nach einem anstrengenden Arbeitstag. Das ist auch kein Schummeln, da man ja nichts illegales oder übertriebenes nimmt, sondern lediglich mit natürlichen Wirkstoffen seine bestmögliche Leistung abruft.

Zusammenfassend kann man sagen, dass ein Booster für Sportler definitiv geeignet ist, bei denen das Fundament bereits stimmt und die…:

✓…morgens trainieren

✓…100% statt 90% erreichen wollen

✓…öfter nach der Arbeit, Schule oder Uni kaum Energie fürs Training haben

✓…einen legalen, natürlichen Vorteil wollen.

Alles was du wissen musst – in unserem Ratgeber

Diverse Fragen zum Thema Pre-Workout-Supplements bekommen wir immer wieder gestellt. Deshalb dachten wir uns es wäre sinnvoll, die am häufigsten vorkommenden Fragen in einem Ratgeber-Format zu beantworten. Wenn dir noch etwas unklar ist, kontaktiere uns gerne per Facebook oder in den Kommentaren!

  • Sind Trainingsbooster gefährlich?
  • Wie kann ich mir einen Booster selber machen und Geld sparen?
  • Was muss ich bei Einnahme beachten?
  • Wie wirken Booster?
  • Was ist DMAA?

Sind Pre-Workout-Booster nicht gefährlich?

Kurz: Nein. In Deutschland gelten (im Gegensatz zu anderen Ländern) für Nahrungsegänzungsmittel sehr strenge Richtlinien. Sogar so streng, dass manche Inhaltsstoffe eher zu niedrig als zu hoch dosiert sind und somit ihre positive Wirkung kaum entfalten können. In den USA hingegen nimmt man das alles nicht ganz so genau – hier hat es bereit einen Todesfall gegeben, der der Einnahme von Trainingsboostern zugeschrieben wird. Allerdings war das kein normaler Booster, sondern es war der Stoff DMAA enthalten, welcher extrem potent ist und amphetaminähnliche Wirkungen hat.

Einer davon war Jack3d. Bodybuilder, die Jack3d benutzten, schwärmten regelrecht davon und glaubten, nun endlich den heiligen Gral unter den Trainingsboostern gefunden zu haben. Zwar stellt DMAA eine enorme Unterstützung beim Training da, aber es kann eben auch zu Bluthochdruck, Depressionen und vor allem Herz-Kreislauf-Problemen führen. Erst nachdem Jack3d schon Jahre auf dem Markt war, fanden Forscher bei einer unabhängigen Analyse heraus, dass DMAA enthalten war. Kurz darauf wurde Jack3d verboten.

Es ist extrem unwahrscheinlich, dass solch ein Trainingsbooster es in Deutschland überhaupt schaffen würde, auch nur einen Tag auf dem Markt erhältlich zu sein. Dafür wird Supplement-Herstellern viel zu genau auf die Finger geschaut. Du musst also keine Angst vor negativen gesundheitlichen Folgen haben, wenn du planst, einen Booster zu benutzen. Wenn du uns jetzt noch nicht glaubst, dann schau mal hier für mehr zu diesem Thema. 😉

Wie dosiert man Trainingsbooster richtig?

Das lässt sich so pauschal nicht beantworten und hängt sehr stark vom jeweiligen Produkt und dessen Zusammensetzung sowie von Faktoren wie deinem Körpergewicht oder deiner Koffein-Toleranz ab. Nur 2 Empfehlungen kann man allgemein geben:

  1. Taste dich lagsam an deine optimale Dosis heran
  2. Befolge (erstmal) die Einnahmeempfehlung des Herstellers

Wer noch gar keine Erfahrung mit Trainingsboostern hat, sollte immer erstmal langsam anfangen. Zwar wird dir auch eine Koffein-Überdosis nicht gefährlich werden, wenn du ansonsten gesund bist – sie fühlt sich allerdings auch nicht gerade schön an. Wenn du gar nicht bis selten Koffein konsumierst, probiere erstmal wie du auf die Hälfte der vom Hersteller empfohlenen Portionsgröße reagierst. Bist du geübter Kaffee-Trinker, kannst du gleich mit der ganzen empfohlenen Dosis starten. Des Weiteren ist die Wirkintensität der meisten Inhaltsstoffe auch von deinem Körpergewicht abhängig. Was für einen männlichen, 95kg schweren Kaffee-Trinken längst nicht ausreicht, kann für ein koffeinempfindliches, 50kg wiegendes Mädchen schon fast zu viel sein. Die Empfehlungen der Hersteller sind meist für ca. 70kg schwere Sportler gedacht. Wiegst du mehr oder weniger, solltest du nachjustieren.

Pre-Workout Booster

Alles, was zum Thema Pre-Workout Booster für unsere Leser interessant sein könnte, findet hier seinen Platz!

Booster selber machen


Inhaltsverzeichnis

* 1 Boosteselber machen und Geld sparen? – Ein Rezept

* 2 Unser Rezept * 2.1 Die wichtigsten Bestandteile:

* 2.2 Optional:

* 3 1. Mentaler Fokus und Wachheit * 3.1 ✓ 300mg Koffein

* 3.2 ✓ 3g L-Tyrosin

* 4 2. Ausdauer * 4.1 ✓ 5g Creatin

* 4.2 ✓ 3g Beta Alanin

* 5 3. Pump  * 5.1 ✓ 6g L-Citrullin-Malat

* 5.2 ✓ 2g Arginin

* 6 4. Makronährstoffversorgung * 6.1 ✓ 5g BCAAs

* 6.2 ✓ 30g Maltodextrin

* 7 Geschmack

* 8 Wann sollte der Booster eingenommen werden?

* 9 Ist das nun günstiger oder nicht?

* 10 Fazit


Booster selber machen und Geld sparen? – Ein Rezept

Viele fragen sich, ob es nicht sinnvoll wäre, sich selber einen Booster zu mixen. Das scheint auch logisch, denn wenn man dabei keinem Supplement-Hersteller „das Geld in den Rachen schiebt“, indem man für die Marke draufzahlt, sollte das eigentlich auch günstiger sein. Sich seinen Booster selber zu machen bringt auch andere Vorteile mit sich. So kann man die Inhaltsstoffe und deren Dosierungen selbst wählen. Weiß man zum Beispiel, dass man Koffein eher nicht so gut verträgt, kann man weniger davon in seine eigene Rezeptur mitaufnehmen. Wer genetisch so veranlagt ist, dass er bei einem zu hohen Dihydrotestosteron(DHT)-Spiegel zu Haarausfall neigt, kann sich so einen Booster mit weniger oder ganz ohne Kreatin basteln. Außerdem kann man sinnlose Inhaltsstoffe außenvorlassen, die bei einem normalen Booster unnötig den Preis erhöhen.

Unter Umständen kann es also sehr viel Sinn machen, seinen eigenen Booster herzustellen. Ob das auch wirklich günstiger ist, kommt darauf an, welche Inhaltsstoffe und wie viel davon man benötigt.

Unser Rezept

Dieses Rezept erhebt keinen Anspruch darauf perfekt zu sein. Es ist nur ein Rezept, das uns sehr gut gefällt und für uns eine Top-Wirkung hat. Wir haben das schon öfter so ausprobiert, weil wir die Zutaten sowieso zu Hause rumstehen haben. Normalerweise benutzen wir aber den Testsieger, der diesem Rezept hier sehr ähnelt. Auf geht’s:

Die wichtigsten Bestandteile:

✓ Koffein

✓ Beta Alanin

✓ Kreatin

✓ L-Tyrosin

✓ L-Citrullin-Malat


Optional:

✓ BCAAs

✓ Maltodextrin

✓ Arginin


Wir teilen die Zutaten nach ihren Wirkungen in 5 Bereiche auf: Mentaler Fokus und Wachheit, Ausdauer, Pump und Makronähstoffversorgung.

1. Mentaler Fokus und Wachheit

✓ 300mg Koffein

Der wichtigste Inhaltsstoff. Wer auf die anderen Zutaten verzichten will, könnte sogar einfach 1-2 Tassen Kaffee trinken. Wie Koffein wirkt, dürfte euch ja ungefähr bekannt sein: Nach der Einnahme gelangt es nach 30 – 45 Minuten in den Blutkreislauf und wird im Körper verteilt. Koffein wirkt stimulierend auf die Psyche aus. Wenn wir uns stark auf etwas konzentrieren – zum Beispiel das Training – müssen unsere Nervenzellen Schwerstarbeit verrichten und es entsteht ein Nebenprodukt namens Adenosin. Indem es an bestimtme Rezeptoren andockt und die Reizleitung verlangsamt, soll es dafür sorgen, dass sich unsere Nervenzellen nicht überanstrengen. Aufgrund seiner strukturellen Ähnlichkeit kann Koffein aber ebenso an diese Rezeptoren andocken. Ab einer bestimmten konsumierten Menge Koffein sind alle Rezeptoren blockiert, sodass das Adenosin nirgendwo mehr andocken kann. Dann können unsere Nervenzellen weiterhin so stark feuern, wie es für unser Training nötig ist.

Das ist die, allseits bekannte, Hauptwirkung des Koffeins. Zusätzlich kann es durch seine gefäßverengende Wirkung im Gehirn Kopfschmerzen lindern. Hat man also nach einem schweren Tag leichte Kopfschmerzen, ist müde und hat eigentlich keinen Bock aufs Training, kann sich das mit der richtigen Menge Koffein in ca. 40 Minuten ins Gegenteil umkehren.

Sogar eine körperlich leistungssteigernde Wirkung wird Koffein nachgesagt. Durch die gefäßerweiternde Wirkung in den Blutgefäßen der Skelettmuskulatur, werden die Muskeln besser mit Sauerstoff versorgt. Auch die Erweiterung der Bronchien und die erhöhte Aktivität des Herzens spielen eine Rolle.

300mg Koffein sind schon eine ordentliche Dosis und entsprechen ca. drei 125ml-Tassen Kaffee oder 2 großen Monster Energy Drinks. Gleichzeitig sollte diese Menge aber niemandem, der keine schwerwiegenden gesundheitlichen Probleme hat, gefährlich werden. In einer Portion Tunnelblick sind schließlich sogar 400mg Koffein enthalten.

Mit dem Koffein von MyProtein kommst du mit nur 26€ auf 1666 Portionen oder mit 6,39€ auf 333 Portionen! Am günstigsten bekommst du Koffeinpulver hier. Eine Alternative wären Koffeintabletten, die du mit dem Booster runterspülen oder zerstampfen kannst.


✓ 3g L-Tyrosin

L-Tyrosin ist eine eher unbekannte, nicht-essentielle Aminosäure. Zwar kann der Körper sie selber produzieren, wollen wir aber in den Genuss der vollen Wirkung kommen, müssen wir sie supplementieren.

L-Tyrosin hat Einfluss auf:

* Blutdruck und Herzfrequenz durch Bildung von Adrenalin und Noradrenalin

* den Stoffwechsel: da es hilft das Schilddrüsenhormon T4 in T3 umzuwandeln und T3 den Stoffwechsel beschleunigt und ein T3-Spiegel im oberen Drittel der Normbereichs uns deutlich besser fühlen lässt.

* die Konzentration: durch Produktion von Dopamin, welches die Reizweiterleitung verbessert.

* unsere Stimmung

* die Pigmentierung unserer Haut und somit den Schutz vor UV-Strahlung

L-Tyrosin ist also gewissermaßen ein Alleskönner, über den ihr hier mehr erfahrt.

Wir empfehlen, so wie es auch im Basic Four von TNT enthalten ist, eine Dosis von 3g. Damit kommt man auf einen Portionspreis von gerademal 16 Cent.

2. Ausdauer

✓ 5g Creatin

Nach Koffein der zweitwichtigste Inhaltsstoff. Dass Creatin in den 90ern mit Steroiden in eine Ecke gestellt wurde, sagt ja bereits einiges – natürlich ist Creatin aber nicht schädlich.

Es ist mittlerweile eins der am meisten erforschten Supplements und an seiner positiven Wirkung bestehen keinerlei Zweifel mehr. Diverse Studien haben gezeigt, dass schon 4g Creatin täglich eingenommen die Kraft um bis zu 12% steigen lassen.Beim Training verbrauchen die Muskeln Adenosintriphosphat (ATP), welches zu Adenosindiphosphat umgewandelt wird, webenn sie ermüden. Damit die Muskeln nun wieder kontrahieren können, muss das ADP wieder zu ATP umgewandelt werden. Durch Creatin wird dieser Prozess deutlich beschleunigt.

Wir nehmen Creatin nur deswegen in unseren Booster mit auf, da die Schlussfolgerung einiger Studien lautete, dass Creatin, wenn es vor dem Training konsumiert wird, besser aufgenommen werden kann. Es muss nämlich nicht zu einer bestimmten Tageszeit genommen werden, weil es sowieso nicht akut wirkt. Es ist eher so, dass die körpereigenen Speicher aufgeladen werden müssen, was bei „Creatin-Anfängern“ ca einen Monat dauert und danach auf eine regelmäßige Versorgung geachtet werden muss. Regelmäßige Versorgung bedeutet im Optimalfall 5g pro Tag. Da wir diese 5g in unseren Booster integrieren, kann man sich die separate Creatin-Supplementation an Trainingstagen sparen.

Zu empfehlen ist Creapure, was die hochwertigste Form von Creatin ist oder das minimal günstigere Creatin Monohydrat.

✓ 3g Beta Alanin

Beta Alanin hat eine ähnliche Wirkung wie Creatin und die beiden ergänzen sich hervorragend. Es ist die Substanz, die für das Kribbeln sorgt, das du vielleicht schon kennst, wenn du schon mal einen Booster konsumiert hast.

Beta Alanin erhöht den Carnosinspiegel in der Muskulatur, wodurch Übersäuerung und Laktatbildung verhindert beziehungsweise hinausgezögert werden. Wenn du deinen Körper beanspruchst wird er sauer – im wahrsten Sinne des Wortes. 😀 Vor allem bei eher anaeroben Belastungen, was unser Training ja vorrangig ist, fällt der pH-Wert der extrazellulären Flüssigkeit im Muskel schnell in den sauren Bereich. Laktat ist ein dabei entstehendes leistungshemmendes Stoffwechselabfallprodukt. Irgendwann verkrampft die Muskulatur, weil sie zu viele Ermüdungsstoffe (Laktat) erhält. Dem wirkt Beta Alanin entgegen. Die Ausdauer der Muskulatur wird also durch Beta Alanin verbessert. Und dadurch, dass du länger trainieren kannst, resultiert daraus natürlich auch ein stärkerer Wachstumsreiz. Im Durchschnitt schaffen Sportler, die Beta Alanin regelmäßig supplementieren 2-3 Wiederholungen mehr.

Besonders Vegetarier und Veganer profitieren von einer Beta-Alanin-Supplementation, da es in der Nahrung ausschließlich in Fleisch vorkommt. Eine gute Dosierung für ein Pre-Workout-Supplement sind 3g Beta Alanin, womit du mit dem Beta Alanin von MP auf ganze 83€ Portionen kommst. Für eine optimale Aufnahme solltest du jedoch täglich 3-4 x 1,5g auf den Tag verteilt supplementieren. Das ist etwas umständlich, aber es lohnt sich. Am einfachsten ist es, wenn du dir angewöhnst, bei jeder Mahlzeit daran zu denken, etwas Beta-Alanin zu nehmen.


3. Pump

✓ 6g L-Citrullin-Malat

Unsere erste „Pump-Zutat“ ist L-Citrullin-Malat. Neben seiner leichten Wirkung auf die Kraftausdauer bringt L-Citrullin-Malat vor allem eine verstärkte Stickstoffmonoxid-Produktion (NO) mit sich. Stickstoffmonoxid reichert das Blut mit Sauerstoff an, erweitert die Blutgefäße und regt den Blutfluss an, wodurch eine bessere Nährstoffversorgung der Muskulatur sichergestellt wird. Das alles bezeichnen wir als Pump. Zusätzlich unterstützt NO die Regeneration, da es die Reparatur von Gewebe beschleunigt.

6g sind eine Dosis, die sich in einem pralleren Pump bemerkbar machen sollte, so viel sind auch im Tunnelblick enthalten. Man erzielt allerdings auch schon mit 2g Citrullin eine Wirkung. Wem ein Pump nicht so wichtig ist, sollte eher nur 2-3g Citrullin in den Booster mischen, weil Citrullin zu den etwas teureren Wirkstoffen gehört.

✓ 2g Arginin

Arginin hat eine ähnliche Wirkung und ist die perfekte Ergänzung zu Citrullin, wenn man den optimalen Pump will. Möglich wäre es zum Beispiel, L-Arginin zu kaufen und es nur manchmal in den Booster zu mischen, wenn man keine Lust aufs Training hat und ein bisschen Extra-Motivation braucht. Arginin gehört auch zu den eher teureren Wirkstoffen. Für ca. 21€ erhält man 125 Portionen, also fast einen Jahresvorrat.


4. Makronährstoffversorgung

✓ 5g BCAAs

BCAAs (branched chain amino acids; Leucin, Isoleucin, Valin) können wir euch wärmstens empfehlen, wenn ihr euch in einer Diät befindet, da sie dem Muskelabbau entgegen wirken. Ansonsten tut es auch ein normaler Whey-Shake.

✓ 30g Maltodextrin

Maltodextrin ist eine ziemlich günstige Kohlenhydratquelle und bringt schnelle Energie. Es ist bestens für euch geeignet, wenn ihr es nicht schafft 1-2 Stunden vor dem Training etwas zu essen oder eine Diät macht. Zudem verzögert es, durch die Aufnahme in Form von Flüssigkeit, die Wirkung des Boosters nicht. Auch im Post-Workout-Shake kann man Malto gut einsetzen.

Geschmack

Bisher hat unser Booster leider noch keinen Geschmack. Entweder man mischt die Zutaten einfach mit Saft oder man benutzt FlavDrops, was noch billiger ist. Diese gibt es in 20 Geschmackssorten. Einfach ca 5 Tropfen in die Mischung hauen und schon hat man einen nicht zu süßen, relativ natürlich schmeckenden Booster. Das i-Tüpfelchen ist, dass die FlavDrops keinerlei Kalorien haben. Sie machen sich deshalb auch hervorragend im Magerquark oder einfach im Wasser, wenn man diätet.

Für die genaue Abmessung der Zutaten, vorallem für das Koffein (!), empfehlen wir unbedingt eine verlässliche Feinwaage! Wir nutzen den Bestseller von Amazon, der seinen Job sehr ordentlich macht.

Wann sollte der Booster eingenommen werden?

Für die Einnahme des Do-It-Yourself-Boosters gelten die ganz normalen Empfehlungen zur Einnahme, die wir auch in unserem Ratgeber aufgelistet haben. Kurz:

✓ Auf nüchternen Magen einnehmen, 1-2 Stunden vorher nichts essen

✓ Ein Whey- oder Maltodextrin-Shake vor der Einnahme ist ok

✓ Warmup mit einkalkulieren. Dauert dein Warmup 20 Minuten, nimm den Booster erst kurz vorm Warmup

✓ Ansonsten: ca. 30 Minuten vor dem Training

✓ Wenn du öfter als 4 mal die Woche trainierst oder auch sonst Koffein konsumierst, nimm den Booster nicht bei jedem Training

✓ Zwischen Boostereinnahme und Schlafengehen sollten idealerweise mindestens 4 Stunden liegen. Achte auf einen erholsamen Schlaf, Muskeln wachsen während der Regeneration!


Ist das nun günstiger oder nicht?

Das kommt drauf an, welche Wirkstoff ihr mit drin haben wollt. Der Portionspreis, wenn man nur die Basics mit in die Rezeptur aufnimmt und alles günstig bei MP kauft, beträgt 77 Cent. Nimmt man nur Koffein, Beta Alanin und Kreatin kommt auf nur 27 Cent pro Portion.

Allerdings haben wir für die Berechnung die Preise der größten Verpackungsgrößen genommen – Koffein kostet dann zwar nur einen lächerlichen Cent pro Portion, man hat dann aber auch fast schon einen Lebensvorrat. 😀 Es kann also Sinn machen, sich die Zutaten mit Freunden zu teilen.

Dazu kommt der Aufwand. Entweder man mischt alles einmalig zusammen oder jeden Tag neu – das wäre uns auf Dauer zu nervig, ist aber Ansichtssache.

Fazit

Für 0,77€ pro Portion kann man definitiv auch manche fertigen Booster bekommen. Man muss einfach für sich entscheiden, ob in denen alle Wirkstoffe enthalten sind, die man braucht. Will man nur Koffein, Kreatin und Beta Alanin, spart man (unseres Wissens nach) 10 Cent im gegenüber dem billigsten Fertig-Booster und hat eine sehr gute Dosierung der Zutaten.

Das Citrullin-Malat macht mit 0,38€ pro Portion einen großen Teil des Preises aus. Wenn dir den Pump nicht so wichtig ist, nimm Koffein, Kreatin, Beta Alanin, L-Tyrosin, BCAAs und Maltodextrin mit rein und du hast einen sehr guten, günstigen Booster! Dabei sind Gutscheine noch gar nicht mit einkalkuliert.

Jack3d – Alles über den verbotenen Booster!

Vorab: Wir sind gegen den Konsum jeglicher illegaler Substanzen und weisen hiermit darauf hin, dass die Einnahme von verbotenen Boostern wie Jack3d tödlich sein kann. Außerdem stehen die Vorteile in keinem vernünftigen Verhältnis zu den Nachteilen, die die Einnahme von DMAA mit sich bringt.

In den letzten Jahren nahm die Zahl der auf dem Markt erhältlichen Workout-Booster rasant zu. Es ist mittlerweile kaum noch möglich den Überblick zu behalten – so konnten wir auch nur eine vorselektierte Auswahl von 14 Boostern überhaupt in unseren Test miteinbeziehen. Unter der großen Menge an erhältlichen Pre-Workout-Supplements gibt es auch einige schwarze Schafe.

Zwar muss man sich heutzutage in Deutschland, wie wir bereits berichtet haben, keine Sorgen um seine Gesundheit machen, wenn man legale Trainingsbooster konsumiert. In anderen Ländern ist dem aber nicht unbedingt so. Wie es dazu kommen konnte, dass USPLab’s Jack3d, die Legende unter den Boostern, in den USA solange legal erhältlich war, welche Wirkung Jack3d hat, wo man das originale Jack3d kaufen kann und warum es überhaupt verboten wurde, erfahrt ihr hier!


Inhaltsverzeichnis

* 1 Die Geschichte des stärksten Boosters, den es je gab

* 2 Warum wurde Jack3d verboten? * 2.1 Positive Wirkungen von DMAA

* 2.2 Schädliche Wirkungen von DMAA – Wie gefährlich war Jack3d wirklich?

* 3 Fazit: Lohnt sich die Einnahme von DMAA?

* 4 Jack3d-Alternativen

* 5 Wo kann man das alte Jack3d kaufen?

* 6 Die Jack3d-Nachfolger * 6.1 Ist Jack3d Advanced Formula genau so gut?

* 6.2 Jack3d Micro


Die Geschichte des stärksten Boosters, den es je gab

In den USA wurde 1994 durch den Dietary Supplement Health and Education Act (DSHEA) ein Gesetz erlassen, welches regelte, dass Nahrungsergänzungsmittel aus Pflanzenextrakten nicht von der FDA überprüft oder zugelassen werden müssen, sondern einfach angenommen wird, dass sie sicher sind.

„Der Nahrungsergänzungsmittel-Hersteller ist dafür verantwortlich, sicherzustellen dass ein Supplement sicher ist, bevor es vermarktet wird. Weiterhin müssen Hersteller dafür sorgen, dass die Informationen auf dem Etikett der Wahrheit entsprechen und nicht irreführend sind“ heißt es darin.

Supplement-Firmen konnten also problemlos illegale Substanzen auf den Markt bringen und verkaufen – solange die FDA davon nichts mitbekommt. Die FDA wird erst tätig, wenn sie gesundheitsschädliche Supplements entdeckt, die bereits erhältlich sind.

Der Kontrast zu den Regelungen in der EU ist riesig. Hier müssen nicht nur alle Nahrungsergänzungmittel vor dem Verkauf genehmigt werden, sondern auch die Produktion unterliegt strengen Qualitätsstandards.

Dieser „Freifahrtschein“ galt allerdings nur für Produkte, die aus pflanzlichen Quellen gewonnen werden. Um von ihm Gebrauch zu machen, musste USPLabs also nachweisen, dass alle der im Jack3d enthaltenen Inhaltsstoffe pflanzlicher Herkunft sind.

Dafür führten sie diverse Studien durch, die angeblich zeigten, dass DMAA in Geranium-Öl enthalten sein soll. Einige Studien unabhängiger Forscher kamen zu anderen Ergebnissen: DMAA ist entweder gar nicht oder nur in so geringen Mengen in Geranium-Öl enthalten, dass eine Extraktion unwirtschaftlich wäre. Lustigerweise prahlte USPLabs sogar mit dem Schriftzug „University studied“ auf den Etiketten des alten Jack3d.

Das im originalen Jack 3d enthaltene DMAA wurde also mit großer Wahrscheinlichkeit künstlich hergestellt. Durch die Deklarierung als pflanzliches Produkt konnte man allerdings das Zullasungsverfahren der FDA umgehen. Ohne diesen Trick wäre Jack3d höchstwahrscheinlich niemals zur Legende geworden. DMAA war nämlich auch in den USA zu diesem Zeitpunkt bereits illegal. So kam USPLab’s Jack3d 2008 auf den Markt.

USPLabs stellte auch OxyELITE Pro her – einen Fatburner, der ebenfalls DMAA enthielt.

Mit hohen Qualitätsstandards sowie Transparenz zu werben ist für viele Supplement-Hersteller heutzutage fester Bestandteil ihres Marketings. USPLabs hingegen gibt weniger von sich preis und fällt eher durch negative Schlagzeilen auf. Die Etiketten ihrer Produkte weisen lediglich proprietary blends aus – das heißt, man erfährt nicht, wie viel von jedem einzelnen Inhaltsstoff enthalten ist. Selbst beim Jack3d-Nachfolger „Advanced Formula“ erfährt man nichts Genaueres.

Im Frühling 2012 forderte die FDA USPLabs und 10 weitere Hersteller auf, die Produktion von Supplements mit DMAA einzustellen. Firmen, die Workout-Booster mit dem vermeintlichen DMAA-Nachfolger DMBA herstellten, ereilte 2015 das gleiche Schicksal. Auch sie mussten die Produkte, die bei sachgemäßer Überprüfung sowieso niemals zugelassen worden wären, wieder vom Markt nehmen. Dass DMAA oder DMBA irgendwann als Nahrungsergänzungsmittel zugelassen werden, ist so gut wie ausgeschlossen. Somit wird auch Jack3d nach der alten Formel nicht wieder legal.


Warum wurde Jack3d verboten?

Jack3d nach der alten Formel wurde also aufgrund des darin enthaltenen DMAA verboten. Doch was ist an DMAA so schlimm?

Über DMAA (1,3-Dimethylamylamin) haben wir bereits in einem früheren Beitrag berichtet. Hier nochmal eine Zusammenfassung:

1,3-Dimethylamylamin (kurz: DMAA) ist auch unter dem Namen Methylhexanamin bekannt und ist bekannt für seine starke, positive Wirkung auf die sportliche Leistungsfähigkeit. Seit ca. 2005 wurde es in Supplementen für die Fettverbrennung und den Muskelaufbau verwendet. 2010 wurde DMAA von der Welt-Anti-Doping-Agentur auf die Verbotsliste gesetzt.

Positive Wirkungen von DMAA

Es lässt sich nicht abstreiten, dass DMAA extrem starke, positive Wirkungen hat, die wie für den Kraftsport gemacht sind. Darunter:

* Beschleunigung der Stoffwechselaktivität

* Euphorie

* Appetitzügelung

* mehr Konzentrationsfähigkeit

* erhöhter Blutdruck sowie erhöhte Herzfrequenz

* Steigerung der allgemeinen Leistungsfähigkeit

Eine euphorisierende Wirkung ist für einen Trainingsbooster natürlich praktisch. Kommt man von Arbeit oder Uni nach Hause und hat eigentlich keine Lust auf’s Training kann einem das die Trainingseinheit retten. Auch Koffein wirkt in hohen Mengen leicht euphorisierend. Allerdings längst nicht so stark wie DMAA – hier wird besonders deutlich, dass DMAA amphetaminähnliche Wirkungen hat.

Durch eine beschleunigte Stoffwechselaktivität werden mehr Kalorien verbrannt. Deshalb versprechen viele Fatburner dies zu erreichen – tun sie aber nicht. Auch hier kommen Koffein oder Grüntee-Extrakt lange nicht an die Wirkintensität einer illegalen Substanz wie DMAA oder gar DNP ran.

Eine Appetithemmung lässt sich durchaus auch mit legalen, unschädlichen Substanzen wirksam erreichen, ist allerdings auch ein netter Nebeneffekt von DMAA.

Dass erhöhter Blutdruck und Herzrasen etwas Positives sind, klingt erstmal komisch. Im Kontext des Trainings ist dies allerdings der Fall. Man würde auch nicht annehmen, dass ein akut-erhöhter Cholesterin-Spiegel etwas Gutes ist. Während des Trainings ist er das aber und ohne ihn, würde unser Körper gar nicht genug gereizt werden, um zu Anpassungen an das Training (z.B. in Form von Muskelaufbau) gezwungen zu werden.

Bei der Einnahme von DMAA oder anderen Stimulanzien werden vermehrt Adrenalin und Noradrenalin ausgeschüttet, was einerseits eine starke Stress-Situation für den Körper bedeutet, einem andererseits aber auch für kurze Zeit (durch erhöhten Blutdruck und gesteigerte Herzfrequenz) ermöglicht, wirklich alles aus sich heraus zu holen. Danach kommt es allerdings zu einem starken Energie-Crash. Auch diesen kann man bei einer hohen Dosis Koffein erleben, jedoch längst nicht so stark. Ähnlich wirkt beispielsweise die Droge Speed. Man wird hellwach, Körpertemperatur, Herzfrequenz sowie Blutdruck steigen und man fühlt sich unbesiegbar. Allerdings ist das im Prinzip nur „Energie auf Kredit“ – später zahlt man sie zurück, indem man sich komplett ausgelaugt fühlt.

Im alten Jack3d war jedoch noch eine akzeptable Menge DMAA enthalten, sodass der „Kater“ nach dem Training auszuhalten war.

Das klingt ja alles erstmal sehr gut. Was war also das Problem an DMAA?

Schädliche Wirkungen von DMAA – Wie gefährlich war Jack3d wirklich?

Das Problem ist, dass es keine Wirkung ohne Nebenwirkung gibt. Und die Intensität der Nebenwirkungen hängt oft mit der Intensität der gewünschten Wirkung zusammen. So beispielsweise auch bei Steroiden. Koffein hingegen hat nur eine mittelmäßig starke positive Wirkung und dafür aber auch so gut wie keine Nebenwirkungen.

Da DMAA eine fürs Training so effektive Substanz ist, kannst du dir wahrscheinlich schon denken, wie schädlich es ist. Einige der Nebenwirkungen sind:

* Herz-Kreislauf-Probleme (!)

* Antriebslosigkeit

* Depressionen

* Bluthochdruck

* Schlaflosigkeit

Am allermeisten ins Gewicht fällt der erste Punkt. Wenn sogar schon eine Überdosis Koffein in Kombination mit schweren sportlicher Belastung für Menschen mit Herzproblemen gefährlich sein kann, kann man sich ja denken, dass das umso mehr für DMAA und somit Jack 3d gilt. Dass im Jack3d zu wenig Koffein enthalten war und ist, war somit Glück im Unglück für viele der Sportler, die das originale Jack3d konsumiert haben. DMAA UND Koffein hochdosiert wären nochmal deutlich gefährlicher gewesen.

Es gibt diverse Todesfälle, die mit dem Konsum von Jack3d in Verbindung gebracht werden. 2011 wurde DMAA im Blut von zwei Soldaten nachgewiesen, die beim Training verstarben. Eine Frau, die bereits vorher an Herz-Rhythmus-Störungen litt, starb beim London-Marathon – zuvor hatte sie Jack3d eingenommen. Nur 5 Tage später wandte sich die FDA an Hersteller von Supplements mit DMAA und forderte sie auf, die jeweiligen Produkte aus dem Verkehr zu ziehen.

Hinsichtlich der Todesfälle ist nicht klar, ob zusätzlich zum DMAA noch eine Überdosis im Spiel war. Bei Menschen mit entsprechenden Vorerkrankungen ist das jedoch definitiv nicht nötig.

Weiterhin erreichten die FDA 42 Berichte von anderen Vorfällen, hervorgerufen durch DMAA – darunter: Herzerkrankungen, Psychosen, Depressionen und Erkrankungen des Nervensystems.

Andere Booster, in denen DMAA enthalten war:

* Craze

* NOXPRO

* Nutrex Lipo6

* Muscletech Neurocore

* Labrada Stimforce

Fazit: Lohnt sich die Einnahme von DMAA?

Für die meisten wird der Absatz über DMAA abschreckend klingen. Andere hingegen sind sich der Nebenwirkungen bewusst und entscheiden sich nach Abwägung aller Vorteile und Nachteile für die Einnahme von DMAA oder anderen Aufputschmitteln. Wir sind keine Moralapostel und selbst wenn, könnten wir diese Leute nicht von ihrer Entscheidung abbringen.

Und doch glauben wir, dass sich Doping mit Jack3d oder ähnlichem für den Hobbysportler nicht lohnt. Die Vorteile sind einfach zu klein und die potentiellen Nebenwirkungen zu stark und zu wahrscheinlich. Bei Profisportlern (in diesem Fall Wettkampfbodybuilder oder Kraftsportler) kann das anders aussehen. Dort kommt es darauf an, die letzten Prozente aus sich herauszuholen.

Man sollte sich nur bewusst dafür entscheiden Steroide, Synephrin oder eben DMAA zu konsumieren und dies nicht einfach tun, weil man gehört hat, dass die Nebenwirkungen ja so schlimm gar nicht sind.

Wir wollen es noch einmal betonen: Wir sind gegen die Einnahme verbotener Substanzen wie DMAA und sind uns ganz sicher, dass man auch ohne Jack3d und Konsorten seine Ziele erreichen kann. Muskelaufbau beziehungsweise Fettverbrennung sind kein Sprint, sondern vielmehr ein Marathon. Deine Ziele auf natürlichem Wege mit eiserner Disziplin zu erreichen, wird dir deutlich mehr Befriedigung bringen, als mit Aufputschmitteln oder Anabolika nachzuhelfen.

Da es immer Leute geben wird, die entweder nicht auf Ratschläge hören oder sich aber bewusst für das Doping entscheiden, wollen wir doch noch ein paar Hinweise zur DMAA-Einnahme und Dosierung geben. Diese Hinweise dienen lediglich der Schadensreduzierung:

1. Wer entsprechende Vorerkrankungen hat, sollte auf gar keinen Fall DMAA konsumieren. Niemals. Darunter fallen zum Beispiel sämtliche Herzerkrankungen, Epilepsie, hoher Blutdruck, Diabetes, Nierenbeschwerden und Leber- oder Schilddrüsenerkrankungen.

2. DMAA sollte niemals in Verbindung mit viel Koffein eingenommen werden, da DMAA an sich schon eine exrem hohe Belastung für den Körper darstellt

3. Die im alten Jack3d enthaltene Dosis ist vollkommen ausreichend. Sie alleine kann bei unglücklichen Umständen zum Tod führen.

4. Wer DMAA separat nimmt, sollte nicht höher als 20mg dosieren.

5. Selbst normale Trainingsbooster sollten nicht täglich genommen werden und auch Koffein kann bei einer Überdosis negative gesundheitliche Folgen haben. Deswegen gelten für die Einnahme von DMAA die Richtlinien die für legale Booster gelten in noch viel verschärfterer Form: Zu DMAA sollte, wenn überhaupt, nur bei wichtigen Wettkämpfen gegriffen werden. Die Obergrenze liegt bei einmal im Monat und nicht wie bei legalen Boostern bei 3-4 mal pro Woche.

6. Ansonsten gelten die normalen Empfehlungen zur Einnahme

Jack3d-Alternativen

Nach Jack3d-Alternativen zu suchen macht eher weniger Sinn. Die Nachfolger-Substanz 1,3-Dimethylbutylamin (kurz: DMBA), auch bekannt als AMP-Citrat, wurde ebenfalls nach kürzester Zeit verboten. Die Behördern sind hinsichtlich der Zulassung neuer Nahrungsergänzungsmittel noch strenger geworden. Wer also nach Abwägung aller Vor- und Nachteile von Boostern mit DMAA oder DMBA zu dem Ergebnis gekommen ist, einen solchen oder ähnlichen Booster nutzen zu wollen, wird dies nur auf illegalem Wege tun können – egal um welchen konkreten Inhaltsstoff es sich dabei handelt.

Wo kann man das alte Jack3d kaufen?

Es ist nicht unmöglich, heute noch an das Jack3d-Original zu kommen. Das originale, alte Jack3d kann man aber natürlich in keinem seriösen Shop mehr kaufen. Durch das Internet ist es allerdings möglich geworden Jack3d in dubiosen Onlineshops vor allem aus England, Polen oder den USA zu bestellen. Einige Verkäufer haben noch Restbestände der alten Formel vom Jack3d. Auch auf eBay oder in Foren tauchen immer wieder vereinzelt Angebote auf.

So wie wir vom Jack3d-Konsum an sich abraten, raten wir auch dringend davon ab, den angeblich „originalen“ Jack3d online zu bestellen. Es sind viele Fälschungen im Umlauf, die oft schwer zu erkennen sind. In Fakes kann alles mögliche enthalten sein, was die Sache nochmal um ein Vielfaches gefährlicher macht.

Auch, wenn es spießig klingt: Ob Muskelaufbau, Fettverbrennung oder einfach bessere Fitness – du erreichst deine Ziele auch komplett ohne verbotene Mittel.

Die Jack3d-Nachfolger

Natürlich hat USPLabs schnell reagiert und nicht nur den alten Jack3d mit DMAA sowie OxyELITE Pro vom Markt genommen, sondern sofort eine neue, legale Rezeptur kreiiert. Um den Nachfolger Jack3d Advanced Formula entstand viel Verwirrung, wozu auch das Marketing von USPLabs einen großen Teil beigetragen hat. Enthält der neue Jack3d nun gar kein DMAA mehr? Kann er mit dem alten Jack3d mithalten? Welche Nebenwirkungen gibt es zu erwarten?

Ist Jack3d Advanced Formula genau so gut?

Jack3d Advanced Formula war der erste Nachfolger vom originalen Jack3d. Er wird immer noch produziert und seine Rezeptur wurde mehrmals verändert. Auf den ersten Blick sieht Advanced Formula wie ein ganz normaler, unterdurchschnittlicher Booster aus – auf den zweiten leider auch.

Er ist natürlich längst nicht so wirkungsvoll wie der originale Jack3d, was einfach am fehlenden DMAA liegt. Das ist fast schon so, als würde man Proteinpulver mit Steroiden vergleichen. „Often imitated, never duplicated.“ – Damit wirbt USPLabs auf seiner Webseite – allerdings schaffen sie es ja nicht einmal selber, sich zu kopieren.

Zwar heißt er „Advanced Formula“, was einen Fortschritt impliziert, allerdings hat der Nachfolger des alten Jack3d nichts mehr mit der Legende zu tun. Ein Fortschritt verzeichnet er natürlich vom gesundheitlichen Aspekt her, weil kein DMAA mehr enthalten ist. Aber dass ein Supplement nicht lebensgefährlich ist, sollte eigentlich selbstverständlich sein und macht es somit nicht gleich zu einem guten Booster.

Man könnte nun erwarten, dass USPLabs wenigstens einen soliden Booster mit den normalen, legalen Inhaltsstoffen zusammengeschustert hat, was allerdings nicht wirklich der Fall ist. Wahrscheinlich würde man, wenn man lange genug recherchiert, herausfinden in welchen Mengen die einzelnen Wirkstoffe in den neuen Trainingsboostern Jack3d Advanced Formula und Jack3d Micro enthalten sind. Allerdings denken wir, dass das gar nicht nötig ist.

Zwar sind die Basics Creatin, Beta Alanin, Arginin und Koffein enthalten und das auch noch in den jeweils hochwertigsten Formen (Carnosyn, Arginin Nitrat etc). Jedoch erhält man pro Scoop nur 100mg Koffein – und das ist auch schon die einzige offizielle Mengenangabe. Allein dieser Mangel ist schon so groß, dass selbst eine optimale Dosierung der restlichen Inhaltsstoffe ihn nicht mehr wett machen könnte. Dass Vitamin C, Pinienrindenextrakt sowie Chirettakraut-Extrakt enthalten sind, ist sowieso ziemlich sinnlos und wird keine signifikanten, positiven Auswirkungen auf das Training haben.

Wenn durch Verstecken der Mengenangaben hinter einem proprietary blend keine objektive Analyse der Inhaltsstoffe möglich ist und Koffein zu niedrig enthalten ist, fällt es uns schwer, gute Worte über den Jack3d Advanced Formula zu verlieren. Wir haben ihn bei 2 Trainingseinheiten getestet und waren auch mit dem subjektiven Empfinden nicht zufrieden.

Zusammenfassend kann man deshalb sagen, dass der Advanced Formula nichts mit dem alten, originalen Jack3d zu tun hat und lediglich in die Reihe der unterdurchschnittlichen Booster einreiht, deren Zusammensetzung nicht ganz bekannt ist.

Jack3d Micro

Auch Jack3d Micro ist eher nicht der Rede wert. Es besteht aus zwei proprietary blends und die Supplement Facts lassen darauf schließen, dass wieder mal zu wenig Koffein enthalten ist. Außerdem sind Beta Alanin sowie Creatin nicht enthalten, dafür Arginin und Citrullin, wobei eigentlich Citrullin reichen würde. Dass Arginin und Citrullin, wahrscheinlich hochdosiert, enthalten sind, lässt darauf schließen, dassJack3d Micro eher ein Pump-Supplement darstellen soll, welches die Durchblutung anregt und somit für einen größeren Pump sorgt. Wie Citrullin und Arginin wirken haben wir bereits hier erklärt.

Unserer Meinung nach lohnt es sich nicht Jack3d Advanced Formula oder Jack3d Micro zu kaufen. Selber getestet haben wir zwar nur die Advanced Formula. Bekannte haben beide Jack3d-Nachfolger jedoch über längere Zeit getestet und ebenfalls keine guten Erfahrungen machen können. Außerdem lassen die proprietary blends keine objektive Analyse der Zutaten zu. Und rein subjektiv wollten wir die Booster in unserem Test nicht bewerten, da das subjektive Empfinden einfach von zu vielen Faktoren abhängt und sehr individuell ist.

Das einzig Positive ist natürlich, dass USPLabs schnell reagiert und die Produkte mit DMAA vom Markt genommen hat. Von Advanced Formula und Jack3d Micro wird man keine signifikanten Nebenwirkungen bekommen. Wer einen der beiden zu Hause hat und deswegen auf unseren Artikel gestoßen ist, muss also nichts befürchten und kann ihn noch aufbrauchen, bevor er sich einen besseren Booster zulegt. Man wird auch mit dem Jack3d Advanced Formula eine gute Wirkung erzielen können, wenn man einfach die zwei- bis dreifache Portionsgröße nimmt. Damit käme man auf eine booster-typische Menge an Koffein, aber eben auch auf einen extrem hohen Portionspreis.

Bessere Booster als die neuen Jack3d’s

Es gibt mittlerweile deutlich bessere Booster, wie man an unserem Ranking sehen kann. Bei den bestplatzierten Pre-Workout-Boostern sind die jeweiligen Mengen jeder enthaltenen Zutat bekannt und einige werden sogar mit hochqualitativen Rohstoffen in Deutschland produziert. Es gibt also absolut nichts, was für einen dubiosen, intransparenten Booster wie den Jack3d Advanced Formula oder Micro spricht.

Der Tunnelblick 2.1 von Profuel enthält beispielsweise vier mal (!) so viel Koffein pro Portion. Beta Alanin und Creatin liegen hier ebenfalls in der jeweils besten Form vor und kommen sogar aus Deutschland. Beim Basic Four sieht es genau so aus. Außerdem setzen die beiden nicht auf so billiges Marketing wie USPLabs, die immer noch Profit aus der Popularität des alten Jack3d ziehen wollen, indem sie ihre minderwertigen, neuen Produkte immer wieder mit ihm in Verbindung bringen.

Nochmal: Die neuen Booster von USPLabs haben mit dem Original-Jack3d nichts zu tun.

Achtung - schlechte Booster!

Alle Booster, die es in unser Ranking geschafft haben, sind empfehlenswert. Booster-Bewertungen haben natürlich auch immer eine subjektive Komponente. Wir wollen hier noch kurz die Pre-Workout-Booster auflisten, die es nicht in unser Ranking geschafft haben.

Mögliche Gründe für eine schlechte Bewertung:

**1. Ganz einfach: absurde Preise

Das ist selbsterklärend.

2. Zu viele Wirkstoffe, zu niedrig dosiert

Hier wird oft auf Studien verwiesen, in denen wissenschaftlich belegt wurde, dass ein bestimmter Wirkstoff positive Wirkungen im menschlichen Körper haben kann. Marketing-Abteilungen wissen, wie mächtig die Wörter „Studien“ und „wissenschaftlich belegt“ sind. Und sie wissen auch, dass sich (fast) kein Mensch die Mühe macht diese Studien zu lesen und nach methodischen Fehlern zu suchen bzw die Schlussfolgerung zu verstehen. Zum Beispiel weiß jeder, dass eine Kreatin-Supplementierung viel Sinn macht, die Studienlage ist eindeutig. Allerdings beziehen sich solche Ergebnisse immer auf eine bestimmte Menge bzw einen bestimmten Mengenbereich des Wirkstoffes.

Ein Beispiel:

Ergibt eine Studie, dass die Supplementierung von 5g Kreatin täglich zu Kraftsteigerungen von bis zu 12% führen kann, darf ein Supplement-Hersteller mit diesen Ergebnissen Werbung für seinen Booster machen. Auch wenn der Booster gerade mal 100mg Kreatin enthält, was natürlich eher eine angemessene Dosis für eine pumpende Ratte wäre. 😀

Und ja, solche Dosierungen haben wir gesehen.

3. Bedenkliche und/oder illegale Substanzen

Das ist in Deutschland beziehungsweise der EU eher kein Problem. Die Supplement-Herstellern müssen sich scharfen Kontrollen unterziehen und falls eine Substanz auffällig wird, ist sie „in null Komma nichts“ weg vom Fenster. Das konnten wir ja bei Agmatin-Sulfat (was im Tunnelblick 2.0 enthalten war), AMP-Citrat und natürlich dem Big-Boss DMAA sehen.

Bezüglich Aspartam ist zu sagen, dass die meisten Hersteller auf andere Süßstoffe ausweichen. Zwar besagen neuere Studien, dass der Wind um Aspartam umsonst war und es erst ab extrem hohen Mengen für Menschen schädlich wird, aber sicher ist sicher.

Alle Booster, die in unserem Top-10-Ranking gelandet sind, sind definitiv sicher. Man sollte es mit dem Koffein natürlich nicht übertreiben. 😉

4. Tricks

…, die einen ziemlich wütend machen können, wenn man sie bemerkt. Die Wirkung eines Boostern lässt sich eben, wie das bei so vielen Supplements ist, nicht direkt quantifizieren/messen. Es geht also eher um das Gefühl, das man nach dem Konsum hat. Wenn der Hersteller es nun schafft, dass der Konsument nach dem Booster IRGENDETWAS (nochmal: irgendetwas) spürt, denkt der Konsument, der Booster sei voll der Kracher. Schließlich spürt man nach Einnahme der meisten Supps nichts, was ja aber auch gar nicht der Sinn von Nahrungsergänzungsmitteln ist. Nehme ich zum Beispiel einen Whey-Shake zu mir, spüre ich rein gar nichts. Ist der Shake also wirkungslos? Natürlich nicht, ganz im Gegenteil.

Der wohl größte Trick ist hier das Beta-Alanin. Wer das schonmal genommen hat, kennt das (ungefährliche) Kribbeln. Dieses Kribblen spielt den Booster-Herstellern natürlich extrem in die Karten. Welchen erlaubten Inhaltsstoff außer Beta-Alanin kennst du noch, der sofort eine so deutliche Wirkung hervorruft? Es gibt kaum welche. Dazu kommt, dass Beta Alanin ja sogar nützlich ist. Den Herstellern geht es aber eben hauptsächlich um dieses Kribbeln, was dazu führen soll, dass man weiß, der Booster funktioniert und ist „voll krass“.

Natürlich kann einem diese Wirkung auch gefallen. Sie kann sogar nützlich sein, falls sie einen so wütend macht, dass man mehr Gewichte stemmt. 😀 Man darf sich aber nicht von ihr blenden lassen.

Dann wäre da noch das Koffein. Natürlich gehört es in den Booster und ist sogar einer der wichtigsten Stoffe. Unsere Meinung, nämlich dass Koffein hochdosiert sein sollte, wird deutlich, wenn man sich die ersten Plätze der Top-10-Pre-Workout-Booster anguckt. Aber es sollte eben nicht der einzige stimulierende Wirkstoff sein. Ansonsten käme man mit Kaffee deutlich billiger weg. Apropos Kaffee – wer weniger Geld für einen Pre-Workout-Booster ausgeben will, kann sich in unserem Ratgeber ein paar Anregungen zum Selbermachen von Boostern holen!

Überspitzt gesagt: Nur weil etwas irgendwie unmittelbar wirkt, ist es noch lange kein guter Booster – 5 Aspirin-Tabletten entfalten auch eine schnelle, unmittelbare Wirkung! 😉

Disclaimer: Wir sagen nicht, dass alle jetzt folgenden Booster schlecht sind, nur eben schlechter als die Top-10. Auch behaupten wir nicht, dass irgendeiner dieser Booster eines der oben genannten Kriterien erfüllt. Das ist lediglich unsere subjektive Meinung und wir können gleich sagen: keiner der Booster, die wir getestet haben, ist wirklich schlecht – schließlich haben wir ja vor der Kaufentscheidung bereits etwas recherchiert und die schlechten gar nicht erst getestet.

Booster, die uns nicht ganz überzeugt haben:

  • Jack3d Advanced Formula: zu wenig Koffein, proprietary blend lässt keine genaue Analyse zu, aber: Pump in Ordnung, Geschmack sogar ordentlich (haha)
  • Olimp Pump Express 2.0: kaum Boost-Wirkung, restliche Inhaltsstoffe in Ordnung, aber der Zweck eines Trainingsboosters wird nicht zufriedenstellend erfüllt
Sind Booster gefährlich?

Pre-Workout-Supplements haben in den letzten Jahren einen enormen Zuwachs an Popularität erhalten, auch dank cleverem Marketing der großen Supplement-Hersteller oder von Größen wie Tim Gabel, Mischa Janiec und Co. Sie versprechen Kraftsteigerungen, besseren Fokus und Pump beim Training sowie mehr Muskelzuwachs. Klar, dass man sich fragt, ob Mittel, denen eine so starke Wirkung nachgesagt wird, wirklich auf Dauer gesund sind. Eventuell hast du sogar schon von den Horrorgeschichten aus den USA gehört, in denen Todesfälle mit dem Boosterkonsum in Verbindung gebracht werden.

Um es vorwegzunehmen: Booster sind in der Regel nicht gefährlich, sonst wären sie auch gar nicht auf dem deutschen Markt erhältlich, können aber in eher seltenen Fällen leichte Nebenwirkungen hervorrufen. (Dies gilt allerdings nur unter einigen Voraussetzungen. Welche das sind erfährst du hier.)

Wahrscheinlicher ist es, dass ein (schlechter) Booster eher zu schwach ist, um dich wirklich weiter zu bringen und somit nur deinen Geldbeutel statt deine Gesundheit gefährdet. Denn Stoffe, die deine Leistung am meisten erhöhen würden, fallen unter das Arznei- oder Betäubungsmittelgesetz. Das ist aber natürlich auch gut so, denn: keine Wirkung ohne Nebenwirkung – und die stärkste positive Wirkung bringt in der Regel auch die stärkste negative Wirkung mit sich, siehe zum Beispiel Steroide.

Schauen wir uns nochmal kurz die Wirkungsweise eines Boosters an. Diese lässt sich grundsätzlich in zwei Teil-Wirkungen unterscheiden: der Boost und der Pump.

Boost

Mit dem Boost-Effekt ist der gesteigerte Fokus beim Training gemeint. Nach einem harten Tag bei der Arbeit oder in der Uni hat man in der Regel eher weniger Lust jetzt nochmal im Training alles zu geben. Und selbst wenn man noch motiviert ist, wird man nicht in der Lage sein, die gleiche Leistung zu erbringen, die man nach einem entspannten Tag erbracht hätte. Man lässt sich leichter ablenken und vor allem in den jeweils letzten Wiederholungen eines Satzes leidet die Übungsausführung unter der mangelnden Konzentration. Dadurch trifft man den Muskel nicht optimal und das Verletzungsrisiko wird erhöht.

In solchen Situationen braucht man den Boost-Effekt, der zum allergrößten Teil durch Koffein verursacht wird. Koffein überquert die Blut-Hirn-Schranke fast ungehindert und kann daher sehr schnell im Gehirn wirken. Es wirkt durch kompetitive Hemmung als Antagonist des körpereigenen Botenstoffes Adenosin, welcher dafür verantwortlich ist, dem Körper Müdigkeit zu signalisieren. Das heißt, dass das Koffein an die Adenosinrezeptoren andockt, sie für Adenosin blockiert und somit das Eintreten eines Müdigkeitsgefühls verhindert. Je nach Beschaffenheit der Adenosinrezeptoren hat man eine höhere oder niedrigere Koffein-Empfindlichkeit.

Außerdem bewirkt Koffein, dass das Herz schneller schlägt und sich die Blutgefäße erweitern, auch Vasodilation genannt. Das geschieht durch vermehrte Ausschüttung der Stresshormone Adrenalin und Cortisol. Was erstmal gesundheitlich bedenklich klingt, ist es nach derzeitiger Studienlage nicht: Die meisten Studien verneinen eine Korrelation zwischen Herzerkrankungen und regelmäßigem Koffein-Kosum. Ebenso führt Koffein zu einer Stimmungshebung und teilweise sogar leichter Euphorie.

Andere Inhaltsstoffe, die für den Boost verantwortlich sind:

  • Taurin
  • Guarana
  • Kreatin
  • Beta Alanin
  • Grüntee-Extrakt

Pump

Was genau der Muskelpump ist, wie er entsteht und wie man ihn länger aufrecht erhalten kann, haben wir hier bereits erklärt. Nochmal kurz: Vor allem durch Zutaten wie Citrullin, Tyrosin oder Arginin werden die Durchblutung der Muskulatur verbessert, der Stickstoffoxid-Spiegel erhöht und die Blutgefäße erweitert (Vasodilation). Dadurch, dass die Muskeln nun viel effizienter mit Nährstoffen versorgt werden können, kommt es zur erhöhten Leistungsfähigkeit. Der Pump an sich ist noch kein Indikator dafür, dass dein Training optimal ist und du Muskeln aufbaust. Durch seine Wirkungen auf die Leistungsfähigkeit sorgt er allerdings indirekt für besseren Muskelaufbau, da du dann mehr Gewichte bewegen kannst.

Andere Inhaltsstoff, die den Pump verbessern können:

  • BCAAs
  • Kreatin
  • Beta Alanin

„Das ist ja alles schön und gut, aber jetzt verrate mir doch endlich, welche Booster ungesund sind!“ denkst du dir? Alles klar! Unter folgenden Bedingungen könnten Pre-Workout-Supplements für dich bedenklich werden:

  1. Einzelne gefährliche Inhaltsstoffe sind enthalten
  2. Normalerweise sichere Inhaltsstoffe sind zu hoch dosiert
  3. Du hast relevante Vorerkrankungen
  4. Du bist anfällig für (harmlose) Nebenwirkungen
  5. Dein Booster kommt aus dem Ausland

1. Einzelne gefährliche Inhaltsstoffe sind enthalten

Vielleicht hast du schon Jack3d oder Craze gehört. Die beiden kommen aus den USA und galten lange Zeit als wahre Wundermittel. Bodybuilder glaubten mit Jack3d und Craze endlich den heiligen Gral und den Pre-Workout-Supps gefunden zu haben. Und das waren sie auch – allerdings inklusive illegaler, gesundheitsschädlicher Substanzen. Wie sich erst später durch unabhängige Analysen herausstellte enthielten sie 1,3-Dimethylamylamin, kurz DMAA. Das ist eine amphetamin-ähnliche Substanz, die folgendes bewirkt:

  • Erweiterung der Atemwege
  • Erhöhung des Metabolismus
  • Erhöhung der allgemeinen Leistungsfähigkeit
  • Erweiterung der Blutgefäße
  • Euphorie

Und das alles in starkem Ausmaß, was natürlich eigentlich sehr positiv für einen Trainingsbooster ist. Allerdings hat DMAA ebenfalls krasse Nebenwirkungen wie Bluthochdruck, Schlaf- und Antriebslosigkeit, Depression oder Herz-Kreislauf-Probleme. Mehr über DMAA in unserem passenden Artikel.

Andere fragliche Inhaltsstoffe sind DMBA (auch: AMP-Citrat), DMHA, alle möglichen Prohormone und natürlich Steroide. Diese Substanzen haben alle eine starke positive Wirkung auf den Muskelaufbau beziehungsweise die Leistungsfähigkeit. Allerdings haben sie ebenso ausgeprägte gesundheitsschädigende Wirkungen, weshalb wir keinem Hobbysportler ihren Konsum empfehlen können!

Du brauchst jetzt jedoch keine Angst zu haben, versehentlich solche Substanzen zu konsumieren, wenn du ganz normale, legale Booster kaufst. Die gefährlichen Booster Jack3d, Craze und APS Mesomorph kamen aus den USA, wo Supplement-Hersteller längst nicht so stark kontrolliert werden wie in Deutschland. Und mittlerweile ist die Produktion von Booster mit DMAA ja sogar in den USA verboten, sodass man, wenn überhaupt, nur mit großer Mühe an diese gefährlichen Booster kommt und nicht aus Versehen. Dass Prohormone oder gar Steroide enthalten sind, ist sowieso ausgeschlossen.

Selbst die in Deutschland erlaubte Höchstmenge an Koffein pro Energydrink ist so niedrig, dass ein Mensch mit normaler Koffeintoleranz mehrere Dosen davon trinken könnte, ohne mit ernsthaften Konsequenzen rechnen zu müssen.

Fazit: In regulär erhältlichen Pre-Workout-Supplements sind keine gefährlichen Inhaltsstoffe enthalten. Die einzelnen Substanzen sind allesamt sehr gut erforscht und nachweislich sicher. Dass man nun plötzlich ein gesundheitsschädigendes Produkt enthält, wenn man sichere Inhaltsstoffe zusammenmischt und Booster draufschreibt, ist unwahrscheinlich oder? 😉

2. Normalerweise sichere Inhaltsstoffe sind zu hoch dosiert

a) Koffein

Hier ist das größte, potentielle Problem wohl das Koffein. Die allgemeine Wirkung habe ich ja schon weiter oben im Artikel erläutert. Durch Koffein-Konsum wird der Eintritt des Müdigkeitsgefühls verzögert und es kommt zur erhöhten Ausschüttung der Stresshormone Cortisol und Adrenalin.

Cortisol hat einen Einfluss auf die Neoglukogenese – ein Prozess, bei dem Muskelprotein abgebaut wird, um es als Energie zur Verfügung zu stellen. Das ist natürlich gerade das, was wir vermeiden wollen. Um Muskelabbau zu minimieren und Muskelaufbau zu maximieren muss die Muskelproteinsynthese-Gleichung positiv sein:

Netto-Muskelproteinsynthese = Proteinaufbau – Proteinabbau

Um das zu erreichen, sollten an erster Stelle Kohlenhydrate und Fette zur Energiegewinnung genutzt werden. Proteine sollen ja am Ende übrig bleiben damit aus ihnen neue Muskelzellen gebildet werden können. Ob der durch Boosterkonsum bedingte Cortisol-Anstieg allerdings wirklich kontraproduktiv ist, ist unklar – schließlich kommt es auch beim normalen, harten Training zwangsläufig zum Anstieg von Cortisol. Aber zurück zum eigentlichen Thema, der Gesundheit: der kurzfristige Anstieg von Cortisol nach dem Konsum von Stimulanzien hat laut derzeitiger Studienlage höchstwahrscheinlich keinen Einfluss auf die Gesundheit.

Es wird jedoch auch argumentiert, dass Koffein die Nebennieren austrickst und sie dazu verleitet hohe Mengen an Adrenalin auszuschütten, um mehr Energie produzieren zu können. Langzeitkonsum könnte dann zu einer Abhängigkeit führen, weil die Nebennieren runterreguliert werden und ohne Stimulanzien gar kein Adrenalin mehr ausschütten können. Normale Stress-Situationen reichen dann nicht mehr aus, um dem Körper zu signalisieren, dass er mehr Energie freisetzen soll – die Folge: wir fühlen uns sofort merklich schlechter, wenn wir unseren täglichen Morgenkaffee mal ausfallen lassen.

Schon dadurch, dass viele Leute bewusst oder unbewusst eine leichte Koffein-Abhängigkeit haben, wird deutlich, dass an dieser Argumentation zumindest ein Funken Wahrheit ist. Wie stark dieser Effekt allerdings ist, und über welchen Zeitraum man welche Dosis Koffein konsumieren muss, damit dieser gesundheitlich bedenklich wird, ist umstritten. Man geht davon aus, dass 4-6g Koffein pro kg Körpergewicht sicher sind. So viel ist in den meisten Boostern nicht mal enthalten. Ein guter Indikator dafür, dass du zu viel Koffein zu dir nimmst, ist wenn du nach dem Training einen Energie-Crash hast, dich also extrem schlapp und müde fühlst.

Andere sagen wiederum, dass Koffein Schilddrüsen-Probleme hervorrufen kann, da der Stoffwechsel angekurbelt wird. Dazu ist zu sagen, dass der Einfluss von Koffein auf den Stoffwechsel maßlos übertrieben dargestellt wird, weshalb es auch kein Wunder-Abnehmmittel ist.

In kleinen Dosen und ohne ernsthafte, eher seltene Vorerkrankungen (siehe nächster Punkt) ist es sicher. Und zu viel Koffein kann man schließlich auch (und gerade) mit Kaffee zu sich nehmen, sodass es nicht richtig wäre Booster zu verteufeln. Das einzige Problem ist, dass der Körper relativ schnell eine Toleranz entwickelt. Mit der Zeit bewirkt Koffein dann lediglich, dass man während der Wirkung nicht einschläft. Echte Kaffee-Veteranen können sogar nach dem Kaffetrinken wie ein Baby schlafen. Dieser Toleranz kann man auch nicht einfach entgegenwirken, indem man die Menge erhöht. Zumindest nicht auf Dauer. Die einzige Lösung ist, die Toleranz durch Abstinenz wieder abzubauen, was circa einen Monat dauert.

In regelmäßigen, niedrigen Dosen ist es sogar gesund. Regelmäßiger Koffein-Kosum wird mit reduziertem Alzheimer- und Leberkrebs-Risiko in Verbindung gebracht.

b) Kreatin

Kreatin ist das wahrscheinlich am besten studierte Nahrungsergänzungsmittel und wurde von der ISSN als wirkungsvollstes Nahrungsergänzungsmittel bestätigt. Selber ist es keine Aminosäure, wird aber aus den drei Aminosäuren Arginin, Glycin und Methionin produziert. Die genaue Wirkungsweise haben wir in unserem Ratgeber zu Booster-Inhaltsstoffen ausführlich erläutert – hier auch nochmal kurz: Kreatin sorgt dafür, dass ATP (Adenosintriphosphat) beim Training schneller resynthetisiert und der Muskel somit länger mit Energie versorgt wird. Normalerweise wird ATP bei einem Satz Krafttraining in wenigen Sekunden verbraucht, Kreatin ermöglicht es uns aber einige Wiederholungen mehr zu schaffen.

Nun könnte man wieder denken, dass es keine Wirkung ohne Nebenwirkung gibt. Das trifft bei Kreatin allerdings nicht zu:

Mögliche Nebenwirkungen oder gesundheitsschädigende Wirkungen von Kreatin sind extrem gut studiert, sodass wir dir Kreatin ruhigen Gewissens uneingeschränkt empfehlen können. Manch einer bekommt direkt nach der Einnahme leichte Magenbeschwerden. Nach sehr hohen Dosen kann es zu Übelkeit oder Durchfall kommen. Sollte das bei dir der Fall sein, splitte einfach deine Tagesdosis in mehrere kleinere Dosen und nimm sie über den Tag verteilt. Des Weiteren ist zu empfehlen, genug zu trinken, da bei der Kreatin-Einnahme der Flüssigkeitsbedarf und mit ihm das Dehydrierungs-Risiko steigt.

Lange stand die Theorie im Raum, Kreatin sei schädlich für die Niere. Das ist bei Menschen ohne Nierenerkrankung nicht der Fall, wie zahlreiche Studien belegen. Mehr dazu hier.

Nur bei extrem hohen Dosierungen, die du in keinem Booster finden wirst, kann Kreatin auch gesunden Menschen Probleme bereiten. Dafür müsstest du wahrscheinlich so viel Kreatin in dich hineinschaufeln wie gerade mal in eine ganze Boosterdose passt. 😀

Hier ist eher wieder das Problem, dass der Inhaltsstoff sogar zu schwach dosiert ist. 2-3g sollten es pro Booster-Dosis schon sein. Außerdem muss Kreatin täglich eingenommen werden und nicht nur 1-3 mal die Woche mit einem Booster. Der Körper besitzt Kreatinspeicher, die erst aufgefüllt werden müssen damit Kreatin eine Wirkung auf Kraft und Muskelaufbau hat. Das Auffüllen der Speicher kann bis zu 30 Tage dauern. Danach muss das Kreatinphosphatlevel im Körper erhalten bleiben, was mit einer Erhaltungsdosis von 5g pro Tag erreicht wird. Man spart sich also an Tagen, an denen man einen Booster zu sich nimmt, die Kreatin-Ergänzung, muss es aber an Pausentagen trotzdem separat supplementieren.

c) Künstliche Süßstoffe

In vielen Boostern ist Aspartam als Süßstoff enthalten (und sie schmecken meist trotzdem nicht :D). Über künstliche Süßstoffe im Allgemeinen und Aspartam im Speziellen kursieren viele Horrorgeschichten im Netz – mittlerweile alle wissenschaftlich widerlegt.

Zunächst ist zu sagen, dass viele der Studien, die künstlichen Süßstoffen negative Wirkungen nachsagen wollen, mit Menschen durchgeführt wurden, die sowieso schon ungesund gelebt haben. Die richtige Schlussfolgerung aus diesen Studien wäre also, dass eine Korrelation und keine Kausation zwischen künstlichen Süßstoffen und gesundheitlichen Beschwerden besteht. In den 80ern wollten einige mit Ratten durchgeführte Studien einen Zusammenhang zwischen Aspartam und Krebs aufzeigen. Diese wurden ebenfalls mehrfach widerlegt.

Die erlaubte Höchstmenge an künstlichen Süßstoffen in Lebens- oder Nahrungsergänzungsmitteln ist in Deutschland so niedrig, dass sie weit unter der Grenze liegt, ab der Aspartam wirklich gefährlich werden könnte. Du müsstest über 300 Liter Light-Getränke trinken, bis das darin enthaltene Aspartam dir schadet! 😀

Einzig für Menschen, die an der Krankheit Phenylketonurie leiden, kann Aspartam gefährlich werden – wo wir wieder beim Thema Vorerkrankungen angekommen wären. Die Wahrscheinlichkeit an dieser Krankheit zu leiden, liegt bei etwa 1:10.000.

Fazit: Es ist unmöglich, dass Inhaltsstoffe in Boostern, die eine Vertriebserlaubnis in Deutschland haben, so hoch dosiert sind, dass es gesundheitlich bedenklich werden könnte.

3. Vorerkrankungen

Das ist der wichtigste Teil dieses Artikels. Wir sind keine Ärzte und können dir hier keine medizinische Beratung anbieten. Wir können dir aber ganz sicher sagen, dass gewisse Vorerkrankungen zusammen mit Booster-Konsum und großer Anstrengung zu ernsthaften Problemen führen können. Lass dich auf jeden Fall ärztlich untersuchen, um auf der sicheren Seite zu sein. Gegen Pre-Workout-Supplements können sprechen: Phenylketonurie, Nieren- und Lebererkrankungen sowie vor allem Herzprobleme.

4. Nebenwirkungen

Auch wer keine Vorerkrankungen hat, kann beim Konsum von Stimulanzien ein paar (harmlose) Nebenwirkungen erfahren. Diese sind meist auf Unverträglichkeiten oder eine falsche Einnahme zurückzuführen. Welche Nebenwirkungen auftreten können, erfährst du hier:

  • Probleme beim Einschlafen

Wenn der Booster zu spät eingenommen wird und/oder zu viel Koffein enthält, kann es zu Schlaflosigkeit kommen. An sich ist das natürlich ungefährlich, es sollte allerdings nicht zur Regel werden, denn guter und langer Schlaf sind für den Muskelaufbau als auch für die Gesundheit wichtig. Zwischen Booster-Einnahme und dem Schlafengehen sollten deshalb mindestens 3 Stunden liegen.

  • Schwindel

Manchen Leuten (besonders denen mit niedriger Toleranz) wird bei der Einnahme von Stimulanzien schwindelig. Sollte ein Schwindelgefühl auftreten, einfach beim nächsten Training eine etwas niedrigere Dosis wählen.

  • Erhöhter Blutdruck

Der erhöhte Blutdruck (während des Trainings) ist eigentlich ein gewünschter Effekt bei der Nutzung eines Boosters, um den Pump zu verstärken. Wer allerdings schon einen hohen Blutdruck hat, sollte im Zweifel auf einen Booster ohne Koffein zurückgreifen und/oder die Dosis verringern.

  • Magenbeschwerden

Magenverstimmungen sind eine Nebenwirkung, die bei der Einnahme von vielen Supplementen auftreten kann. Bekommt man von einem Booster Magenprobleme, sind daran meist das Kreatin oder Beta Alanin Schuld. Hier kann man nur dazu raten, eine kleinere Dosis zu nehmen oder einen Booster ohne Kreatin und Beta Alanin zu benutzen. Wenn man dennoch, unabhängig von der Boostereinahme Beta Alanin und Kreatin supplementieren will, sollte man die Dosis über den Tag verteilen.

  • Kopfschmerzen

Kopfschmerzen sind eine Folge des erhöhten Blutdrucks. Es gelten also die selben Empfehlungen, die oben schon aufgeführt wurden.

  • Abführende Wirkung

Wer einen Booster mit Phenylalanin nimmt und eine Unverträglichkeit dagegen hat, kann durch den Booster eine abführende Wirkung erfahren. Auch das ist vollkommen ungefährlich.

  • Kribbeln der Haut

… wird von leichten Überdosierungen der Aminosäure Beta Alanin hervorgerufen. Das deswegen auch Beta-Alanin-Kribbeln genannte Gefühl ist völlig ungefährlich. Viele mögen es sogar, weil es sie aggressiv macht und sie dann merken, dass der Booster wirkt.

5. Booster aus dem Ausland

Wie du schon unter Punkt 1 lesen konntest, werden Nahrungsergänzungsmittel im Ausland längst nicht so sehr kontrolliert wie es in Deutschland der Fall ist. Zum Beispiel stellte sich erst nach einiger Zeit heraus, dass in dem als Wundermittel in den Himmel gelobten Booster Craze DMAA enthalten war. Die Lebensmittelaufsicht wurde darauf nicht aufmerksam – und das in den USA! Du kannst dir also denken, dass du Produkte aus Ländern in denen die Kontrollen noch lockerer sind als in den USA, erst recht nicht anfassen solltest. Schon gar nicht, wenn sie ein „proprietary blend“ enthalten. Das bedeutet, dass zwar draufsteht, welche Inhaltsstoffe enthalten sind, aber nicht in welchen Mengen. Denk mal darüber nach: Es gibt überhaupt keinen Grund, „proprietary blends“ zu benutzen – außer man hat etwas zu verheimlichen. Der Hersteller argumentiert, er hätte eine Geheimrezeptur, die seine Konkurrenten nicht kennen dürfen? Schwachsinn. Jeder kann durch das Lesen von Studien selber herausfinden, welche Stoffe in welchen Mengen wirken.

Es gibt genug effektive, in Deutschland hergestellte Booster mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis, zum Beispiel den Tunnelblick von Profuel oder unseren Testsieger.

Fazit

Wie man sieht, können beim Booster-Konsum lediglich einige mehr oder weniger nervige Nebenwirkungen auftreten. Wer keine gesundheitlichen Probleme hat und die empfohlene Einnahmedosierung nicht signifikant überschreitet, muss sich allerdings keine Sorgen machen. Im Zweifel ist immer vorher ein Arzt zu Rate zu ziehen.

  1. Eine Gefahr besteht eher für den Geldbeutel, wenn man sich einen schlechten Booster kauft.
  2. Falls du nun wirklich auf einen Inhaltsstoff allergisch bist und weißt, welcher es ist, kannst du dir ja immer noch selber einen Booster mischen. Dann weißt du wirklich ganz genau, was drin ist und sparst höchstwahrscheinlich sogar ein bisschen Geld.
  3. Ansonsten bleibt noch zu sagen, dass du keine Booster aus dem Ausland konsumieren solltest – mit den Supplements, die wir getestet haben, bist du auf der sicheren Seite!
Booster ohne Koffein - macht das Sinn?

Viele Sportler vertragen kein Koffein oder wollen es nicht benutzen, weil sie abends oder am späten Nachmittag trainieren. Wenn man vor einem späten Training noch einen Booster mit viel Stimulanzien zu sich nimmt, hat das bekanntermaßen negative Auswirkungen auf die Schlafqualität. Schlechter Schlaf bringt auch eine schlechtere Regeneration mit sich, was dazu führt, dass Muskelaufbau-Potential verschenkt wird, denn ausreichend Schlaf (Dauer und Qualität) ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für Muskelaufbau. Man sollte sich also überlegen ob es sich wirklich lohnt, vor einem Training am Abend noch ein Supplement mit Koffein zu verwenden. Einige Studien kommen sogar zu der Schlussfolgerung, dass Koffein bis zu 8 Stunden im Körper wirkt – dann könnte man nichtmal bei einem Training am Nachmittag Koffein zu sich nehmen, wenn man Wert auf guten Schlaf legt. Wie lange man vor dem Schlafen kein Koffein mehr konsumieren sollte, ist aber natürlich von einer Vielzahl von Faktoren abhängig, wie zum Beispiel, ob man schon an Koffein gewöhnt ist, ob man raucht, wie viel Koffein man konsumiert, wie viel man wiegt etc. Einige Leute können problemlos 2 Stunden vor dem Schlafengehen noch einen Kaffee trinken, andere wiederum bekommen sogar mit 6 Stunden Abstand Probleme.

Wer sehr spät trainiert oder mit Koffein überhaupt nicht klarkommt (auch gesundheitliche Gründe können gegen Koffein-Konsum sprechen), sollte also lieber auf Koffein verzichten. Denn wenn man zwar ein gutes Training hatte, danach aber nur wenig oder schlecht schlafen kann, hat man auch nichts gewonnen. Doch macht ein Booster dann überhaupt noch Sinn? Wer unseren Inhaltsstoffe-Ratgeber gelesen hat, wird die Antwort schon kennen: Ja, ein Booster funktioniert auch ohne Koffein! Allerdings sollte man dann deutlich weniger Wirkung erwarten, denn Koffein ist zugegebenermaßen die Booster-Zutat, die mit Abstand am stärksten wirkt. Es trägt am meisten von allen Wirkstoffen zu einer zu einem gesteigerten mentalen Fokus und mehr Wachheit bei. Nur auf den Pump hat es keine Wirkung. Koffein nicht vor dem Training zu nehmen hat sogar einen kleinen Vorteil: man muss keinen „Koffein-Crash“ erwarten.

Ein Booster mit Beta Alanin, Creatin, L-Citrullin-Malat, L-Arginin und Co ist immer noch deutlich besser als gar nichts. Mit L-Citrullin-Malat und L-Arginin erreicht man immer noch einen maximalen Pump und Beta Alanin und Creatin sorgen für mehr Kraft beziehungsweise Kraftausdauer. Wie man sich so einen Booster relativ günstig selber mixen kann erfahrt ihr auf unserer Seite zum Thema Selfmade-Booster.

Wer lieber auf ein fertiges Supplement zurückgreifen möchte, hat leider nicht sehr viel Auswahl, denn gute Booster ohne Stimulanzien sind eher Mangelware. Oft werden einfach die restlichen Inhaltsstoffe in zu niedriger Dosierung zusammengepanscht und das Koffein weggelassen. Empfehlenswert ist zum Beispiel der Vasodilator von PEAK. Der Name kommt von Vasodilatation, was grob übersetzt „Weiten der Blutgefäße und Erhöhung der Durchblutung“ bedeutet.  Und der Name ist Programm, denn Arginin und Citrullin sind in hohen Dosen vorhanden, sodass man sich um den Pump keine Sorgen machen muss. Ansonsten enthält er BCAAs, Beta Alanin und Carnosin, während Koffein und Creatin gar nicht und Kohlenhydrate nur in sehr niedriger Menge enthalten sind.

Ein zweiter sehr guter, koffeinfreier Booster ist der N.O.-Xplode, den es ja in der normalen Variante auch in unser Ranking geschafft hat.

Alles über den Pump

„Das tollste Gefühl, das Du im Studio bekommen kannst oder das befriedigendste Gefühl, das Du Im Studio erreichen kannst ist ‚der Pump‘. Sagen wir mal, Du trainierst Deinen Bizeps. Das Blut strömt durch Deine Muskeln und das ist das, was wir als den Pump bezeichnen. Deine Muskeln fühlen sich prall an, als ob die Muskeln jede Minute explodieren würden. Sie sind wirklich prall, es ist als ob jemand Luft in die Muskeln bläst. Der Muskel wird einfach aufgeblasen und er fühlt sich anders an. Er fühlt sich einfach fantastisch an.“ – Schwarzenegger, Pumping Iron.

Das berühmte Zitat von Arnold Schwarzenegger aus dem Film „Pumping Iron“. Ein Pump ist für jeden Bodybuilder eins der schönsten Gefühle. Doch wie und warum entsteht er eigentlich? Und ist ein Pump überhaupt nötig, um Muskeln aufzubauen?

Vorweg:

Ein Pump ist für den Muskelaufbau NICHT wichtig!

Doch zunächst solltest du verstehen, wie ein Pump überhaupt entsteht.

Wie entsteht ein Pump und wie kann ich ihn verstärken?

Nach einem Trainingssatz, vorallem wenn dieser im höheren Wiederholungsbereich war, strömt extrem viel Blut in den Muskel, um ihn mit Sauerstoff und Nährstoffen zu versorgen. Das braucht der Muskel, um der starken Belastung standzuhalten und weiter Leistung erbringen zu können. Da dabei mehr Blut in den Muskel fließt als abfließen kann, sammelt sich temporär mehr Blut als normalerweise im Muskel, wodurch er einige Zentimeter größer werden kann.

Der genaue Prozess sieht so aus, dass zunächst das Herz beim Training beginnt schneller zu schlagen, um die Fließgeschwindigkeit des Blutes zu erhöhen und so sicherzustellen, dass das Muskelgewebe schnell genug Sauerstoff und Nährstoffe bekommt. Mit der Fließgeschwindigkeit des Blutes nimmt gleichzeitig auch der Strömungswiderstand in den Arterien zu. Damit dieser Strömungswiederstand verringert werden und mehr Blut fließen kann, muss Stickstoffmonoxid (NO, engl. „nitric oxide“) produziert werden. Je mehr von der Aminosäure Arginin im Körper vorhanden ist, desto mehr NO kann gebildet werden. Sticktoffmonoxid wirkt gefäßerweiternd. Die Menge an Blut, die fließen kann, steigt überproportional mit dem Radius der Arterien. Verdoppelt sich also der Arterienradius, steigt die Fließmenge des Blutes um mehr als 100%.

Wie du siehst, haben Wirkstoffe, die die Stickstoffmonoxid-Produktion verbessern (zb Arginin), einen starken Einfluss darauf, wie gut deine Muskeln mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden können und somit letzendlich auch darauf, wie stark dein Pump wird. Nachfolgend noch ein paar Anregungen, wie du es schaffst, einen prallen Pump zu bekommen.

So kannst du den Pump zu verstärken:

✓ Isolationsübungen

✓ Genügend Flüssigkeit (ca. 3 Liter pro Tag)

✓ Hohes Trainingsvolumen (= mindestens 10 Wiederholungen, viele Sätze)

✓ Genügend Kohlenhydrate. Klar, je mehr Glukose (und Wasser) deine Muskelzellen speichern, desto größer wirken sie.

✓ Kurze Satzpausen, um metabolischen Stress zu erzeugen. Am besten nicht länger als eine Minute

✓ Konzentriere dich auf die Ausführung! Das ist eher ein allgemeiner Tipp, den du auch in deinem sonstigen Training befolgen solltest. Nimm dir für die konzentrische Bewegung ca. 1-2 und für die exzentrische Bewegung ca. 3 Sekunden Zeit und spüre die Kontraktion.

✓ Nutze einen Pre-Workout-Booster mit viel Arginin und/oder Citrullin, zum Beispiel den BSN N.O.-Xplode 3.0.

✓ …oder supplementiere L-Arginin und L-Citrullin-Malat separat, am besten letzteres.

✓ Drop-Sätze: Du machst mit einem Gewicht so viele Sätze bis du nicht mehr kannst. Dann reduzierst du das Gewicht und wiederholst diesen Vorgang ein paar mal.

Wie lange hält ein Pump?

Der Pump beginnt sofort nachzulassen und ist meist nach ca. 30-45 Minuten wieder völlig verschwunden. Wie lange ein Pump hält ist von Person zu Person verschieden.

Dadurch, dass der Pump auch nach dem Training noch kurze Zeit anhält und die Durchblutung verstärkt ist, macht es Sinn direkt nach dem Training einen Whey-Shake zu sich zunehmen, da so sichergestellt ist, dass die Nährstoffe direkt in den Muskel gelangen. Eventuell lässt sich sogar der Pump dadurch verlängern, dass man dem Post-Workout-Shake ebenfalls ein paar Gramm Citrullin zufügt.

Warum ist der Pump kein guter Indikator für Muskelaufbau?

Die Idee, dass ein starker Pump gleichbedeutend mit maximalem Muskelaufbau ist, kommt wohl vorallem aus Kreisen nicht-naturaler Bodybuilder. Diese trainieren häufig mit Systemen, die für den naturalen Sportler völlig untauglich sind, beispielsweise mit einem 6er-Split. Fakt ist, dass mithilfe bestimmter Substanzen jeder Reiz eine Wirkung auf das Muskelwachstum haben kann. Das soll jetzt in keinster Weise bedeuten, dass es falsch ist zu solchen Mitteln zu greifen oder dass nicht-naturale Bodybuilder nicht auch hart arbeiten müssen. Das müssen sie nämlich, falls sie Wettkampfziele haben. Es soll nur verdeutlichen, dass sie für naturale Sportler nicht die richtigen Vorbilder im Hinblick auf Trainings- und Ernährungsgestaltung sind.

Der zweite Punkt ist, dass „Pump = Muskelaufbau“ zunächst einmal logisch erscheint. Klar, der Muskel brennt, ist knallrot und viel voluminöser als sonst – was soll daran falsch sein? „Falsch“ ist an einem Pump natürlich erstmal gar nichts, schließlich ist er ein Zeichen dafür, dass man den Muskel stark belastet hat. Sonst hätte er ja keinen erhöhten Sauerstoff- und Nährstoff-Bedarf. Es ist auch so, dass man, selbst wenn man immer nur auf einen Pump hintrainiert, Muskeln aufbauen wird. Das heißt aber noch lange nicht, dass das nicht deutlich schneller ginge oder optimal ist. Du könntest dir auch Blut von außen in den Arm spritzen lassen, dann hättest du auch einen „Pump-Effekt“, aber noch längst keinen Trainingsstimulus. 😀 Ein Pump ist nur temporär. Wie viel Blut vor 30 Minuten durch deinen Bizeps geflossen ist, ist ihm egal. Hast du ihn aber mit einem gut durchdachten Training malträtiert, wird er sich, aufgrund des Trainingsreizes, noch bis zu 2 Tage lang daran erinnern und ist mit der Regeneration beschäftigt.

Muskelaufbau wird dadurch ausgelöstet, dass die Muskelfasern durch hartes Training Mikro-Risse erleiden, die während der Regeneration mit neuem Muskelgewebe gefüllt werden.

Übrigens ist der Muskelkater ein genau so schlechter Indikator für optimales Training. Ob du Fortschritte machst, siehst du am besten daran, ob du bei ausreichendem Volumen (ca. 60 Wiederholungen pro Muskel) und ausreichender Intensität (ca. 6-12 Wiederholungen pro Satz) stärker wirst. Das ist alles, worauf du dich konzentrieren musst, wenn du keine illegalen Hilfsmittel nutzt.

Welches Training ist denn nun optimal für den Muskelaufbau?

Das kommt auf viele Faktoren an. Wie oft kannst du wöchentlich trainieren? Bist du Anfänger, Fortgeschrittener oder stehst du vielleicht sogar schon kurz vor deinem naturalen Limit? Welche Form von Training macht dir am meisten Spaß, sodass dir die nötige Motivation nicht flöten geht?

Auf verschiedene Trainingssysteme gehen wir in unserem Trainingsblog genauer ein. Dort findest du in Zukunft Guides zu den besten Trainingsplänen. Unter anderem Oberkörper-Unterkörper-Split, Doggcrapp, P.I.T.T. und H.S.T.

HIT Cardio Blitzkrieg

Muskeln aufbauen und dabei Fett verbrennen. HIT Cardio Blitzkrieg II. Mit dem folgendem HIT Cardioprogramm ist beides in kurzer Zeit möglich. Straffe schnellstmöglichst deinen Po und die Beine. Auch mit einem Cardioprogramm kann man Muskeln aufbauen. Es müssen nicht immer schwere Gewichte gestemmt werden. Maßgebend für den Erfolg ist eine hohe und ausreichende Belastungsintensität.

Muskelaufbau bei gleichzeitigem Verlust von Körperfett erfordert Intensität und starke Willen.

Mittels des folgenden Programmes kannst du dich schnell in Form bringen und dabei sogar Muskeln aufbauen. Erfahrene Sportler werden von HIT Cardio Blitzkrieg II den größten Nutzen ziehen. Anfänger werden die zu erbringende Intensität wohl eher mangels mentaler Fähigkeiten nicht aufbringen können.

Und ständig schreit der (innere) Schweinhund…

  • Um genügend Wachstumsreize zu setzen, muss mit einer maximal durchführbaren Steigung für eine maximale Zeit gelaufen werden.
  • Das zu laufende Tempo ist von hoher Wichtigkeit.

**Vorteile **

  • Nur eine Einheit die Woche ist von Nöten.
  • Jede Einheit nimmt nur circa 25 Minuten in Anspruch.
  • Muskelaufbau bei gleichtzeitiger Fettreduktion
  • **Po bzw. Gesäß und Beine werden gestrafft (es wird Muskulatur aufgebaut).
    **
  • Merke Sprinten oder schnelles Laufen erfordert einen starken und schnellen Bodenkontakt. Die Geschwindigkeit erzwingt automatisch eine größere Schrittlänge. Jeder längere Schritt erfordert wiederum eine große Kraft beim Abdrücken. Der Berauflauf ist hierfür die beste Methode und vereinbart alles, was man zum Aufbau und zur Verbrennung von Körperfett benötigt.
  • Beim Bergauflaufen wirst du deine Gesäßmuskeln und auch die Quadrizepsmuskeln stärker kontrahieren. Die stärkere Anspannung lässt den Muskel wachsen. Beragaufläufe sind Knieschonender und straffen insbesondere den Po.
  • Insbesondere Frauen werden binnen kurzer Zeit eine Verbesserung erfahren. Dein Po wird muskulöser (also straffer). Das umliegende Gewebe, welches den Po “stützt” wird fester und glatter aussehen. Deine Beine bekommen eine schöne geschwungene Form.

Auf den Pfaden Luis´ Trenkers

Aufwärmen

  • Aufwärmen auf dem Laufband.
  • 5 Minuten locker warm laufen.
  • Pulsfrequenz 110 – 120 Schläge/Minute

Erste aktive “Ruhephase”

  • 5 km/h für 80 Sekunden mit einer Steigung von 20 Grad
  • Herzfrequenz circa 130 Schläge/Minute

Belastungsphase

  • 14 km/h für 20 – 25 Sekunden mit einer Steigung von 15 – 20 Grad

Verhältnis Belastung zur Ruhephase

  • 1:4 (20 – 25 Sekunden: 80 – 90 Sekunden)

Anzahl der Intervalle 10 -12

  • 10 Intervalle mit je 100 Sekunden für insgesamt 16 -18 Minuten.
  • Das Auf- und Abwärmen wird nicht einberechnet

Abwärmen – Ruhephase

  • Fünf Minuten mit 5 km/h ohne Steigung!
  • Anfänger Gehe in der Belastungsphase schnellen Schrittes, wenn du Anfänger bist, Steigungswinkel von 20 Grad beibehalten. Mit der Zeit solltest du die Geschwindigkeit erhöhen, bis du die angegebene Zeit sprinten kannst.
  • Option für erfahrene Ausdauerathleten Vor jeder Temposteigerung bzw. vor jedem Belastungsintervall 30 – 45 Sekunden schnelles gehen, jedoch rückwärts. Das Rückwärtsgehen wird die Intensität und somit den Muskelaufbau positiv beeinflussen.
  • Zwei Kurzhanteln in der Hand erhöhen die Belastung und somit den Effekt um ein Weiteres. 2 – 4 kg Kurzhanteln sollten genügen. Du verbrennst du noch mehr Fett.
  • Du wirst in kürzester Zeit eine maximale Menge an Körperfett verbrennen und dabei das Gewebe “Straffen”. Erste Erfolge sind nach circa 2 – 4 Wochen sichtbar (bei wöchentlicher Ausübung).

Selbst nach langer Zeit wird dich HIT immer wieder auf die (mentale) Probe stellen.

  • Führe HIT nur aus, wenn du dich ausgeruht und körperlich Gesund fühlst.
  • Lerne, auf dein Körpergefühl zu hören. Keine Lust oder sich nicht überwinden zu können, sind keine objektiven Indikatoren, zur Einschätzung der körperlichen Bereitschaft.

Nach dem HIT Training solltest du entspannen können, denn HIT ist extrem ermüdend.

Der Tag nach deinem HIT Cardio Blitzkrieg II sollte mit regenerativen Maßnahmen unterstützt werden.

Regeneration(en)

  • leichte Gewichtstrainingseinheiten
  • maximal 2 Saunagänge
  • Massagen
  • leichte Spaziergänge, oder ähnliche Aktivitäten
  • inaktive Entspannung wie lesen, autogenes Training oder einfach nur entspannen

Ernährung

  • Die Mahlzeiten sollten nach dem HIT Cardio Blitzkrieg proteinreicher sein, als dass es sonst der Fall ist.
  • Verzehre mindestens 2 g Protein je kg Körpergewicht. Wiegst du beispielsweise 100 kg, solltest du wenigstens 200 g Protein verzehren.
  • Antioxidantien sollten vermehrt eingenommen werden, da HIT hohe Mengen an freien Radikalen entstehen lässt (aggressive Sauerstoffmoleküle, die dich schneller Altern lassen, Krebs und andere Krankheiten begünstigen. Freie Radikale beschleunigen den Zellverfall und neue Studien belegen die extrem negative Auswirkung auf den menschlichen Organismus.
  1. Freie Radikale entstehen bei jeder Sportart, insbesondere dort, wo oxidative Prozesse stattfinden. Die Verbrennung von Fett und Sauerstoff (durch das Training) ist ein hoch oxidativer Prozess.
  2. Dein Immunsystem und die regenerativen Kapazitäten werden dir für die hilfreiche Unterstützung danken.
Was Kraftaufbau bedeutet

Was Kraftaufbau bedeutet

  1. Kraftaufbau bedeutet, in den Grundübungen stärker zu werden, aus denen dein Training primär bestehen sollte. Darunter fallen in erster Linie Bankdrücken, Kniebeugen und Kreuzheben.
  2. Kraftaufbau an sich, ist keine Sache, die in einem Tag erledigt werden kann. Es greifen eine Vielzahl von Faktoren ineinander, die entscheidend darüber sind, ob und wie viel Kraft du aufbaust und überhaupt aufbauen kannst.
  3. Wichtigster Faktor überhaupt ist natürlich das Training. Es entscheidet zu 95% über deinen Erfolg oder Misserfolg, je nachdem ob du alles richtig gemacht hast. Intensität, Frequenz und Ernährung, das sind die Parameter, an denen du die Weichen stellen kannst.
  4. Zum einen natürlich vom richtigen Training, d.h. wie oft, wie regelmäßig, wie intensiv trainiere ich, welche Wiederholungszahl nutze ich und zum anderen auch von der richtigen Ernährung vor und vor allem nach dem Training.
  5. Schwer trainieren bedeutet eine hohe Intensität zu fahren. Hohe Intensität bedeutet wiederum, mindestens 80% des Gewichts von deinem 1RM zu benutzen. Wenn du allerdings mit viel Gewicht trainieren möchtest, muss die die folgenden zwei Grundsätze stets einhalten:
  6. 100% Fokus bei jedem Satz, bei jeder Wiederholung, bei jedem Training Insbesondere schweres Gewicht ist der häufigste Grund, weshalb sich Anfänger als auch Fortgeschrittene Athleten verletzen. Verletzungen sind der Feind eines jeden Kraftsportlers.
  7. Das Gewicht respektieren Respekt vor dem Gewicht zu haben bedeutet, sich mental richtig auf das Gewicht und die anstehende Übung einzustellen. Deine ganzen Muskeln und dein Geist sind angespannt. Ab diesem Moment gilt es, nur noch positiv zu denken. ,,What the mind believey, the body can achieve.’’ Merke dir diesen Satz, denn er ist goldwert. Wenn nötig, dann hau dir Musik auf die Ohren und der Spaß kann losgehen.
  8. Was das Training betrifft, so sagt man eigentlich, dass der Wiederholungsbereich von 1-5 am besten für den Kraftaufbau sei. 1-5 Wiederholungen aktivieren zwar maximale Muskelfasern und fordern das zentrale Nervensystem am meisten heraus, allerdings führt diese Art und Weise des Trainings auf lange Weise nicht zum Erfolg.
  9. Der Grund dafür? Relativ simpel! Du musst dir deinen Körper als eine permanente Anpassungsmschine an seine Umwelt vorstellen. Dein Körper versucht sich permanent an seine Umwelt anzupassen, um geschützt zu sein. Wenn dein Training also immer den selben Wiederholungsbereich beinhaltet, wird dies keinen großartigen Reiz mehr bewirken, da dein Körper sich bereits angepasst hat. Somit gibt es keinen Grund, weshalb er noch stärker werden sollte oder mehr Muskeln aufbauen sollte.
  10. Um dieses Plateau zu überwinden, musst du daher ganz einfach dein Training umstellen und andere Wiederholungsbereiche nutzen. Benutze einfach mal 8-10 Wiederholungen und reduziere das Gewicht etwas. Du wirst sehen, dein Körper wird darauf positiv reagieren. Zudem wirst du weitere Muskeln aufbauen können, die dich in deinem weiteren Vorhaben Kraft aufzubauen massiv unterstützen werden. Vergiss aber bitte nicht, dass derartige Anpassungen nicht über Nacht passieren. Du musst daher deinem Körper und deinen Muskeln Zeit lassen, ihr volles Potenzial entfalten zu können.
  11. Beim nachhaltigen Kraftaufbau müssen wir über einen längeren Zeitraum zu einem intensiven Training gehen, die Übungen perfekt ausführen, genügend Schlaf und Essen zuführen, uns regelmäßig steigern und den Rest regelt der Körper schon von alleine.
Warum zum Booster auch ein Gainer gehört!

Im Ruhezustand verbraucht das menschliche Gehirn bis zu einem Viertel des gesamten täglichen Energiebedarfs. Der Gehirnstoffwechsel wird folgenschwer gestört – die Stimmungsachterbahn während einer Crash-Diät ist somit nicht weiter verwunderlich.

Unsere Muskulatur verbraucht ebenfalls enorme Mengen an Energie – so sie nicht vollkommen degeneriert ist.

Ein höherer Anteil an Muskelmasse steigert den Kalorienverbrauch im untätigen Zustand.

  • Der Energiestoffwechsel ist in körperlich inaktiven Phasen ständig mit der Verwertung und Bereitstellung von Energie und Nährstoffen beschäftigt.
  • Übermäßig zugeführte Kalorien werden schnellstmöglichst verbrannt.
  • Eingelagerte Fette werden, selbst beim Ruhen oder Schlafen, schnell und effektiv wieder freigegeben.

Die Muskulatur muss aufgebaut, wiederhergestellt und stärker durchblutet werden. Insgesamt findet einen höhere Energieversorgung statt.

  • Je höher der Anteil der Muskelmasse, desto höher der tägliche kalorische Grundumsatz (BMR), gemessen über 24 Stunden.
  • Je höher der Anteil der Muskelmasse, desto höher die Stoffwechselrate im inaktiven Zustand.
  • Muskeln sind lebendes Gewebe und benötigen ständig Nährstoffe!

Man geht davon aus, dass ein Kilo Muskelmasse den Kalorienverbrauch um circa 30 – 90 Kalorien steigert. Meiner Meinung nach, liegt der durchschnittliche Wert eher bei etwa 30 – 50 Kalorien.

After-Burn-Effekt

Durch ein intensives Gewichtstraining, wird der Körper bis zu 72 Stunden (EPOC, nach dem Training) lang vermehrt Kalorien verbrauchen. Das geschieht selbst beim trainierten Athleten. Die „geschädigte“ bzw. stark beanspruchte Muskulatur muss „wiederhergestellt/ aufgebaut“ werden. Hierbei handelt es sich um ein evolutionäres Überbleibsel, das dem Überleben dient. Mit degenerierte Muskulatur wäre der Mensch nicht überlebensfähig gewesen.

Regenerative Prozesse verbrauchen Energie und erfordern ein hohe Menge an Kalorien. Je härter wir trainieren, desto höher fällt die „Muskelschädigung“ aus. Hierin liegt eine der Grundursachen, dass moderates Cardiotraining auf Dauer zu nichts führt. Die Zellschädigung ist zu gering, das Herz-Kreisaufsystem wird bzw. wurde nicht genügend gereizt.

Traumatischer Eigenversuch

  • Trainiere mit freien Gewichten, meide Maschinen.
  • Trainiere über dein normales Niveau hinaus.
  • Vermeide es, die üblichen 2 -3 Sätze auszuführen, erhöhe die Satzanzahl um 2 – 3, je Übung.
  • Steigere den Widerstand! Verwende höhere Gewichte als sonst.
  • Trainiere mit maximal 6 – 8 Wiederholungen, auch als Frau!
  • Pausiere nicht länger als 90 Sekunden, zwischen den Sets.
  • Trinke ausreichend Wasser während des Workouts.

Verzehre deine erste Mahlzeit nach dem Training (Post Workout Meal) circa 1 – 2 Stunden nach Beendigung. Das führt zu einer höheren Hormonausschüttung und somit zu einer verstärkere Fettverbrennung!

Achtung

Es handelt sich hierbei nicht um einen alltäglichen Trainingsplan! Diese kurzfristige Trainingsmodifikation soll dir aufzeigen, was in deinem Organismus vorgeht, wenn du ihn, im Sinne der Evolution, (intensiv) gereizt hast. Du wirst einen mittelschweren bis starken Muskelkater verspüren. Der anfänglich gesteigerte Appetit (am Trainingstag und meist am Folgetag) auf Kohlenhydrate wird weichen. Du wirst in den nächsten Tagen einen vermehrten Drang nach bestimmten Lebensmitteln verspüren. Dein Körper signalisiert dir damit auf die einfachste Art und Weise, dass er Nährstoffe zur Zellreparatur bzw. Regeneration benötigt. In der Regel wird dir der Verzehr von rotem Fleisch oder anderer Proteinlieferanten befriedigender erscheinen als Unmengen an Kohlenhydraten. Das liegt an dem hohen Proteinanteil des Fleisches. Dein Körper benötigt große Mengen an Protein (Aminosäuren) um das geschädigte Zellgewebe aufzubauen oder zu restrukturieren. Daraus resultierend solltest du deine Proteineinnahme erhöhen. Ernährst du dich proteinarm, wirst du, trotz Gewichtstraining, kaum Muskeln aufbauen können.

  • Muskulatur hat ein höheres Gewicht als Fett.
  • Bauen wir Muskeln auf, steigt das Körpergewicht.
  • Ein Gewichtsanstieg sollte niemals der Grund sein, ein Muskelaufbauprogramm abzubrechen.
  • Selbst in einer Diätphase kann es zu einem Gewichtsanstieg kommen, insbesondere, wenn proteinreich gegessen wird.
    Nach einiger Zeit wird das Gewicht jedoch sinken, denn der erhöhte Ruhestoffwechselgrundumsatz (BMR – Basal Metabolic Rate) verbrennt nahezu unaufhörlich überflüssiges Körperfett.
  • Körpergliedmaße verändern plötzlich ihr Aussehen.
  • Die Konturen werden, auch an ehemals „weichen, hängenden“ Körperpartien, deutlich straffer.
  • Körperhaltung und Körperform verbessern sich.
  • Rückenschmerzen gehören der Vergangenheit an.
  • Du fühlst dich wohl in bzw. mit deinem Körper und lebst nicht mehr zweigeteilt (Körper und Seele).
  • Dein Selbstwertgefühl wird um ein Vielfaches steigen, was wiederum nachweisbar positive Effekte auf dein Immunsystem und deine Sexualität ausübt.

Femininer Irrglaube

Das neue Muskelgewebe lässt deine Beine anfäglich nicht nur „dicker“ erscheinen, sie sind es auch! Die Muskulatur „ drückt“ das noch vorhandene Körperfett nach aussen – die Hosen oder Oberteile sitzen enger. Nach einiger Zeit führt das neue Muskelgewebe dazu, dass höhere Mengen an Körperfett verbrannt werden (siehe oben) – die Hosen passen wieder. In der Regel wird sich die Hosengröße verkleinern. So auch dein Geldbeutel

Die Angst begraben

Ein erhöhtes Maß an Muskelmasse wird zu einem schön geformten, aktiven und gesunden selbstbewussten Erscheinungsbild führen.

  • Das hormonelle Niveau einer Frau verhindert exorbitante Muskelzuwächse.
  • Die Gefahr einer Vermännlichung ist mehr als gering.

Gerate nicht in Panik wenn deine Kleidung anfänglich, wie oben beschrieben, etwas enger wird. Das ist ein temporärer Effekt, der in der Regel nach 4 – 8 Wochen verschwindet (je nach Stoffwechselgeschwindigkeit und Ernährungsform).

  • Überwinde die Angst, das Unwohlfühlen, der Übergangsphase!

Zurück zum Leben

  • Durch das neue aktive Muskelgewebe wirst du im Grunde essen können, worauf du Lust hast. Das schlechte Gewissen wird verstummen oder gar nicht erst zulassen, dass du über die Stränge schlägst. Du fühlst dich in deinem “neuen” Körper endlich wohl und möchtest diesen Zustand beibehalten.
  • Deine Muskeln werden die zugeführten Kalorien sicher und schnell, indirekt, verbrennen und das beim Fernsehen oder entspannen. Dein Körper wird zu einem brennenden Hochofen – 24 Stunden am Tag.
  • Körperbedingte Stimmungsschwankungen werden ebenfalls der Vergangenheit angehören – du lernst deinen Körper zu lieben.
  • Körperpartien müssen nicht mehr mittels Tarntechnologie “unsichtbar” gemacht werden

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ZEC+ Kickdown 2.0 Booster im Test

Neben Basic Four von TNT und dem Tunnelblick 2.1 von ProFuel haben wir mit Kickdown 2.0 von ZEC+ einen weiteren „Made-in-Germany“-Booster getestet. Ob der qualitativ mit seinen Landsmännern mithalten kann, wollen wir nun einmal genauer unter die Lupe nehmen.

  • Version: 2.0
  • Geschmackssorten: Melone, Apfel, Brombeere, Maracuja
  • Verkaufsgröße: 600g
  • Verzehrempfehlung: 1 1/2 Messlöffel (30g)  – Allgemeines zur Einnahme findest du hier!
  • Preis je Portion: ca. 2€
  • Preis: ca. 39,90€

ZEC+ Kickdown 2.0 Nährwerte

Boost

Der ZEC+ Kickdown 2.0 war einer der ersten Booster, die wir getestet haben und hinsichtlich des Boost-Kriterium zwischenzeitlich sogar auf Platz 1! 300mg Koffein (!), 3g L-Citrullin und 1,5g N-Acetyl-L-Tyrosin sorgen für einen überduchschnittlich starken Boost. Ich habe sogar kurzzeitig etwas gezittert :-D. Wer koffein-sensibel ist, sollte sich langsam herantasten und sich erstmal an die Einahmeempfehlung von 30g halten. Das reicht völlig.

Pump

Auch hier sorgen L-Arginin und L-Citrullin für einen genialen Pump, kein Vergleich zu einem Training ohne Booster. Was genau die beiden bewirken und wie ein Pump entsteht, könnt ihr in unserem Ratgeber zu den Inhaltsstoffen nachlesen. In Summe sind im Kickdown 2.0 6g Arginin und Citrullin enthalten, was ein sehr positives Alleinstellungsmerkmal des Boosters darstellt.

Geschmack & Löslichkeit

Auch von anderen Testern haben wir gehört, dass sie vom Geschmack eher nicht begeistert waren. Wir hatten die Geschmacksrichtung Wassermelone und können dazu leider auch nichts anderes sagen. Er schmeckt neutral – nicht eklig aber auch nicht sonderlich gut. Der Geschmack soll ja aber auch nicht Vordergrund stehen. An der Löslichkeit gibt’s zum Glück nichts zu meckern.

Inhaltsstoffe

Eine Portion besteht beim Kickdown 2.0 aus ganzen 30g Pulver. Das ist mehr als 3- teilweise 4-mal so viel wie bei anderen Boostern. Der Grund dafür ist, dass ZEC+ ziemlich viele Zutaten in den Booster gehauen hat. Andere Booster, die von sich behaupten, von jedem Wirkstoff etwas dabei zu haben, sind meist extrem unterdosiert. Beispiel: 50mg Beta-Alanin – das würde wahrscheinlich nichtmal einer Ameise zu mehr Kraft verhelfen 😀 . Im Kickdown 2.0 ist aber eben gar nichts unterdosiert. Der Koffeingehalt ist mit 300mg im Vergleich zu anderen Boostern sogar leicht überdurchscnittlich. Von den Makros her, kommt eine Portion mit nur 2,6g Kohlenhydraten und so gut wie gar keinem Zucker aus – der Rest ist Eiweiß. Erwähnenswert ist, dass das Kreatin in Form von Hydrochlorid (HCL) enthalten ist, welches dem Monohydrat, der billigen Form, überlegen ist. Ähnlich sieht es beim ebenfalls leistungssteigernden Arginin aus – das ist in hochwertigsten Form AKG (Alphaketoglutarat) enthalten. In fast jedem Booster findet man mindestens eine Aminosäure die in viel zu geringer Menge enthalten ist. Beim Kickdown 2.0 ist das nicht der Fall, schließlich sind es insgesamt ganze 12g an Aminos. Mit 3,8 Leucin, 1,9g Isoleucin und 1,9g Valin sind sogar BCAAs (branched chain amino acids, essentielle Aminosäuren) enthalten. Ein netter Nebeneffekt von alledem ist, dass man für den Post-Workout-Shake etwas weniger Eiweiß braucht.

200mg Magnesium zu integrieren macht Sinn, da so Krämpfen vorgebeugt werden kann. Um den vollen Magnesium-Bedarf zu decken, sollte man aber (am besten vorm Schlafengehen) weitere 200mg Magnesium supplemtieren. Eine Form mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis ist Magnesiumcitrat, das es günstig bei Myprotein gibt.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Man erhält hier für ca. 38,90€ einen Booster, der einem nicht nur mentalen Fokus, volle Konzentration und mehr Maximalkraft verleiht, sondern sogar 12g Eiweiß (davon viele BCAAs und der Rest „boostende“ Aminos), sodass man sich ein paar Gramm beim Post-Workout-Shake spart. In einer Definitionsphase macht es durchaus Sinn „fasted“ (ohne vorher gegessen zu haben) zu trainieren, zum Beispiel im Rahmen von „Intermittent Fasting“. Die BCAAs schützen vor Muskelabbau und Angst vor einem schwachen Training aufgrund von zu wenig Kalorien intus muss man bei 300mg Koffein, 3g Beta Alanin und 1,5g L-Tyrosin natürlich nicht haben.

Mit 2€ pro Portion ist der Portionspreis recht hoch, da aber die andere Seite der Gleichung, die Qualität, auch stimmt, ist es ein sehr fairer Preis.

Pros

  • - Citrullin und Arginin gut dosiert
  • - 12g Eiweiß
  • - BCAAs
  • - mentaler Fokus

Cons

  • - ca 1,99€ pro Portion

Bewertung: 9 von 10 Punkten!

Maxx Power Libido Test

Während wir uns an unserer Arbeitsfront neuen Horizonten nähern, hört unser Körper auf, auf die Glückseligkeit zu reagieren, mit Ihrem Partner im Bett zu liegen. Der Hauptgrund dafür ist nichts anderes als Stress. Natürlich gibt es noch andere Faktoren, die damit zusammenhängen, aber Stress und Angst sind die Hauptkiller des Sexualtriebs.

Es kommt oft vor, dass wir uns mit dem ekstatischen Meridian verwöhnen wollen, aber unser Körper weicht in andere Richtungen ab, und das verursacht nichts als Feindschaft mit sich selbst. Dies ist der Ausgangspunkt für den Punkt, an dem sich unerfüllte sexuelle Wünsche in unserer Gesamtleistung widerspiegeln. Bevor Sie also in der Verärgerung versinken, ist es besser, dies zu behandeln, solange Sie es noch können. Deshalb haben wir beschlossen, Ihnen Maxx Power Libido vorzustellen.

Maxx Power Libido ist ein Produkt, mit dem Sie länger im Bett bleiben können und das auch die sexuelle Ausdauer und das Energieniveau durch Manipulation der Sexualnerven belebt. Zusätzlich steigert es den Muskelaufbau und das geistige Wohlbefinden.

Was ist Maxx Power Libido?

Maxx Power Libido ist ein Booster für das Sexualleben, der die Libido sowohl bei Männern als auch bei Frauen steigert. Aufgrund seiner organischen Struktur bietet es keine Nebenwirkungen, und jedes Mal, wenn Sie sich einem sexuellen Akt hingeben, wird eine kräftige und dauerhafte Erektion erreicht. Maxx Power Libido wird mit einer klinischen Mischung aus Inhaltsstoffen und Kräutern zubereitet, die den Blutfluss in den Kammern des Penis erhöhen und Ihnen eine stärkere Erektion über einen längeren Zeitraum bieten.

Es erhöht auch die männliche Fruchtbarkeit und verbessert die Qualität der Testosterone. Es wurde speziell entwickelt, um die geschlechtsspezifischen Probleme sowohl von Männern als auch von Frauen zu behandeln und sie mit einem sensationellen Sexualleben zu beschenken. Diese Nahrungsergänzung steigert den Wohlstand des Mannes durch zusätzliche Vitalität und vervielfacht auch das Libido-Niveau, so dass Sie länger und besser spielen können.

Wenn wir über Frauen sprechen, dann behandelt es die Libido, die durch den Alterungsprozess und einen ungesunden Lebensstil verloren geht. Es wirkt, indem es langsam die Empfindungen im Gehirn aufbaut, die die Entspannung fördern und den Wunsch verstärken, sich dem asexuellen Akt hinzugeben. Nach dem 35. Lebensjahr neigt der weibliche Körper in der Regel dazu, auf sexuelle Handlungen in unerwünschter Weise zu reagieren. Mit dem regelmässigen Konsum von Maxx Power Libido können diese Wünsche gestillt werden. Maxx Power Libido hat die Fähigkeit, das Stressniveau zu senken und die Stimmung zu heben, indem es die toten Sexualzellen aktiviert. Es sollte jedoch nicht als eine Ergänzung betrachtet werden, um das Angstniveau zu senken.

Das Produkt wird in einer Flasche mit 40 Geltabletten geliefert. Aufgrund seiner organischen Formulierung zeigt es keine signifikanten Nebenwirkungen. Bei regelmäßiger Einnahme von Maxx Power Libido können Sie mit Ihrer Leistung im Schlafzimmer wahre Wunder vollbringen und Ihren Partner mit angenehmen Hochs und Tiefs erfreuen, jedes Mal, wenn Sie den Raum betreten…!

Wie funktioniert Maxx Power Libido für Männer?

Was die Männer betrifft, so behandelt es alle Fragen im Zusammenhang mit Sex und aktiviert die Zellen, die Kraft und Ausdauer im Körper induzieren. Maxx Power Libido ist dafür bekannt, dass es die Probleme der erektilen Dysfunktion behandelt, die bei Männern nach 40 Jahren recht häufig auftreten.

Sie können diesen Booster regelmäßig anwenden, um das Problem der vorzeitigen Ejakulation zu überwinden.

Wie funktioniert Maxx Power Libido für Frauen?

Frauen leiden mit zunehmendem Alter an einem Mangel an Sexualtrieb. Dies kann auf ein geringes Selbstwertgefühl, Stress oder andere Faktoren zurückzuführen sein. Die meisten Frauen fühlen sich aufgrund des Fehlens dieser Wünsche verzweifelt. Dies kann aus vielen körperlichen Gründen auftreten, wie z.B. Verdünnung der Genitalien, Schilddrüse oder vaginale Trockenheit.

Maxx Power Libido steigert den Östrogenfluss und wirkt auch auf die Gehirnzellen, indem es diese manipuliert. Dies trägt dazu bei, das Stressniveau zu senken, das der primäre Killer des Sexualtriebs ist. Maxx Power Libido steigert auch den Blutfluss in den Scheidenkammern, so dass Sie die Empfindungen genießen und befriedigende Orgasmusspitzen erreichen können.

Inhaltsstoffe von Maxx Power Libido

Dieses Power-Packed Supplement wurde mit einer Mischung aus handverlesenen Kräutern und homöopathischen Inhaltsstoffen hergestellt, die zusammen die besten Ergebnisse hervorbringen. Hier ist die Liste der Inhaltsstoffe, die diesen Zaubertrank formuliert haben.

  • Maca-Pulver: Es ist der am meisten verehrte Bestandteil der asiatischen Medizin, die zur Behandlung sexueller Komplikationen verwendet wird. Maca-Pulver behandelt erektile Dysfunktion und steigert die männliche Fruchtbarkeit.
  • Ashwagandha-Pulver: Es ist ein uraltes Kraut, dem vielfältige gesundheitliche Vorteile zugeschrieben werden. Es hat die Eigenschaft, Stress abzubauen, Depressionen zu bekämpfen und die Testosteronsekretion bei Männern zu steigern.
  • CDP Cholin: Es wird zur Behandlung seniler kognitiver Beeinträchtigungen verwendet, die zu zerebralen Gefässkrankheiten führen.
  • Yohimbe-Extrakt: Es ist eine aussergewöhnliche pflanzliche Nahrungsergänzung, die bei der Heilung von erektiler Dysfunktion hilft und auch als Katalysator für die Gewichtsabnahme wirkt. Sie können also einen doppelten Nutzen daraus ziehen.
  • NADH: NADH hilft bei der Behandlung von Müdigkeit und verbessert die geistige Klarheit, Konzentration und Gedächtnisleistung.
  • L-Arginin: IT ist eine Aminosäure, die bei der Bildung von Stickstoffmonoxid verwendet wird. Stickoxid ist für den Blutfluss in den Kammern des Penis verantwortlich, der eine Erektion verursacht. Dadurch erhalten Sie einen steinharten Knochen mit hoher Haltbarkeit.
  • L-Tyrosin: Es wirkt, indem es die Zellen beeinflusst, die für die Wachsamkeit und das Gedächtnis verantwortlich sind.
  • Bioperin: Bioperin wird seit der Antike verwendet und ist einer der vertrauenswürdigsten Inhaltsstoffe, die helfen, die Stoffwechselrate im Körper zu erneuern. Es wirkt, indem es die Fettzellen aufbricht und die Temperatur im Körperinneren erhöht.
  • Langer Pfefferextrakt: Er wird hinzugefügt, um die Verdauung zu verbessern und behandelt Durchfall, Darmgas und Sodbrennen. Er wird mit den anderen Kräutern gemischt, um ihre Wirkung zu verdünnen.
  • Ingwerextrakt: Ingwerextrakte stärken die Immunität und fördern die allgemeine Gesundheit. Dies hilft auch bei der Verbrennung der Fettzellen.
  • Epimedium-Extrakt: Er ist auch als geiles Ziegenkraut bekannt und gehört zu den bevorzugten Inhaltsstoffen bei der Therapie der erektilen Dysfunktion.

Vorteile

  1. Stärkung der Ausdauer: Es wirkt, indem es das Gefühl ständiger Müdigkeit verringert und die jugendliche Ausdauer wiederherstellt, die die sexuelle Kraft und Dauer verbessert.
  2. Behandelt vorzeitige Ejakulation: Eine frühzeitige Entlassung ist maßgeblich daran beteiligt, das Sexualleben zu ruinieren. Mit seiner Einnahme kann die Ejakulationszeit verzögert werden.
  3. Stellt die Libido wieder her: Es enthält Inhaltsstoffe wie geiles Ziegenkraut, das den Sexualtrieb bei Männern und Frauen erhöht.
  4. Steigert die Fruchtbarkeit: Die männliche Fruchtbarkeit wird durch Stress und die Einwirkung von Toxinen entwässert. Maxx Power Libido wirkt immens gegen diese Toxine und fördert die Produktivität.
  5. Hilft bei der Gewichtsreduktion: Es kann auch als Nahrungsergänzungsmittel zur Gewichtsreduktion und als Fatburner verwendet werden. Bei regelmässiger Einnahme von Maxx Power Libido können Sie sich aktiv fühlen und sich einem anstrengenden Training hingeben.
  6. Stärkt gegen psychische Erkrankungen: Es beruhigt die Gehirnzellen und reduziert Stress und Angstzustände. Psychische Erkrankungen haben viel mit körperlichem Wohlbefinden zu tun. Sie bedingen sich gegenseitig.

Nachteile

  1. Nur im Internet verfügbar.
  2. Es kann in den ersten Tagen leichte Kopfschmerzen und Verdauungsprobleme verursachen.

Mögliche Nebenwirkungen von Maxx Power Libido

Falls Sie gegen einen dieser Inhaltsstoffe allergisch sind, können Sie Nebenwirkungen wie

  • Kopfschmerzen
  • Magenkrämpfe (häufiger bei Frauen)
  • Übelkeit, insbesondere in Orgasmusnähe
  • Schwindelgefühl
  • Hitzewallungen

Dies sind die leichten Nebenwirkungen, die von den Käufern berichtet werden. Es ist jedoch ratsam, den Verzehr zu stoppen, wenn Sie mit schweren Nebenwirkungen konfrontiert werden oder die oben aufgeführten Nebenwirkungen lange vorherrschen.

Wo kann man kaufen?

Es kann über die offizielle Website des Verkäufers oder über Partnerplattformen wie Amazon.com und CVS-Apotheken gekauft werden. Es ist in Packungen mit 30 Tabletten für 12,99 $ und 75 Pillen für 27,99 $ erhältlich. Sie können mehrere Rabatte auf die Großbestellungen, die auf der offiziellen Website laufen, in Anspruch nehmen. Bei längeren Abonnements erhalten Sie zusätzliche Rabatte.

Scitec Hot Blood 3.0 Test

Der Supplement-Hersteller Scitec Nutrition, mit Hauptsitz in Budapest, gehört zu den führenden Nahrungsergänzungsmittel-Herstellern weltweit. Durch das sehr breite Sortiment, das von Whey Protein über Protein-Pancakes bis zu Weight Gainer keine Wünsche offen lässt, schaffte man es, sich innerhalb kürzester Zeit auf dem Supplementmarkt zu etablieren. Über 27.000m² eigene Testanlage sowie verschiedenste Zertifikate garantieren höchste Qualität.

Über 120 Millionen verkaufte Whey-Protein-Produkte jährlich sprechen für sich. Ans Herz legen können wir euch übrigens auch Scitec’s Internetseite, wo neben Rezepten und Muscle Comics auch eigene Produktanalysen veröffentlicht werden. Innerhalb von 10 Monaten führt Scitec Nutrition über 3.000 Tests (!) durch. Interessiert man sich für ein Supplement von Scitec Nutrition, kann man so ganz leicht dessen Reinheit überprüfen. Das eigene Sortiment umfasst mehrere Booster, wovon wir uns hier den „Hot Blood 3.0“ genauer angesehen haben.

  • Version: 3.0
  • Geschmackssorten: Blutorange, Guarana, Blue Guarana, Orange, Orange-Maracuja, Pink
  • Limonade, Tropischer Punsch
  • Verkaufsgrößen: 300 g, 820 g und 25x20g
  • Verzehrempfehlung: 20 g (1 1/3 Messlöffel)    –  Allgemeines zur Einnahme findest du hier
  • Preis je Portion: ca. 1,20€
  • Preis: ca. 17,90€

Meisterforschte Creatin-Matrix und ohne Aspartam

Das Besondere am Hot Blood 3.0 von Scitec Nutrition ist die aus 5 Komponenten bestehende Creatin-Matrix, die pro Portion 4500mg Creatin liefert. Darin enthalten sind die meisterforschten Creatine, die es je gegeben hat. Zahlreiche Studien haben belegt, dass bereits eine Dosis von 3g Creatin pro Tag die körperliche Leistung beim Schnellkrafttraining deutlich steigen lässt. Das lässt sich dadurch erklären, dass die Muskeln für ihre Kontraktion ATP brauchen, die körpereigenen Speicher aber nach wenigen Sekunden bereits aufgebraucht sind und ADP entsteht.  Führt man nun, zum Beispiel in Form eines Boosters, Creatin von außen zu, kann das ADP schnell wieder in ATP umgewandelt werden, wodurch wieder mehr ATP zur Verfügung steht und der Muskel länger auf einem höheren Leistungsniveau arbeiten kann als ohne Creatin. Auch für Sprint-Einheiten (z.B. H.I.T.) ist Creatin bestens geeignet, für Ausdauersport aufgrund der vermehrten Wassereinlagerungen jedoch eher nicht. Den Creatin-Bedarf durch die Ernährung (sprich: Fleisch) zu decken ist so gut wie unmöglich. Außerdem ist Creatin sehr günstig und ja hier sogar bereits mit einer ausgeklügelten Rezeptur im Booster enthalten. Es gibt also keinen Grund, Creatin nicht zu supplementieren, wenn man maximale Leistung im Training will! Ein weiterer für maximale Kraft sorgender Inhaltsstoff ist Beta Alanin, welches dafür verantwortlich ist, dass der Muskel nicht zu schnell übersäuert. Beta Alanin erlaubt es bis zum absoluten Muskelversagen zu trainieren und so den Wachstumreiz für die Muskulatur nochmal deutlich zu erhöhen.

Ebenfalls sehr löblich ist, dass in Hot Blood 3.0 kein Aspartam enthalten ist. Aspartam ist ein Süßstoff, der auch häufig in Light-Getränken enthalten ist und bei dessen Verstoffwechselung gefährliche Nervengifte entstehen. Das kann im menschlichen Organismus Gedächtnisverlust, Depressionen oder gar Blindheit zur Folge haben. Mehr dazu erfahrt ihr hier. Mittlerweile gibt es Studien, die sagen, dass Aspartam in den geringen Mengen, die in Lebensmitteln enthalten sind, nicht schädlich ist. Aber sicher ist sicher. Das dachte sich wohl auch Scitec Nutrition als sie sich bei der Entwicklung von Hot Blood 3.0 gegen Aspartam entschieden.

Der Boost war überdurchschnittlich stark! Das selbe gilt leider nicht für den Pump, der hier das größte Manko darstellt. Für uns ist der Boost, also vorallem Wachheit und mentaler Fokus das Wichtigste. Da aber vielen sich von einem Booster auch einen Pump erwarten, mussten wir das in die Bewertung mit einfließen lassen. Wie du trotzdem einen perversen Pump bekommst, erfährst du hier.

Pros

  • - Geschmack
  • - gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • - Kein Aspartam

Cons

  • - Kaum Pump-Wirkung

Gesamtwertung: 8 von 10 Punkten

Cellucor C4 Extreme im Test

  • Version: 4.0
  • Geschmackssorten: Fruit Punch, Icy Blue Razz, Strawberry Margherita, Orange, Watermelon
  • Verkaufsgrößen: 30 Portionen, 60 Portionen
  • Verzehrempfehlung: 1-2 Messlöffel (je nach Toleranz)  – Allgemeines zur Einnahme findest du hier
  • Preis je Portion: ca. 0,96€
  • Preis: ca. 28,90€

Nach seinem Riesenerfolg beim Launch im Jahr 2011 ist der Cellucor C4 Extreme nun schon in der vierten Version erhältlich. Die neuste Version verspricht eine „bahnbrechende“, patentierte Zutat namens TeaCor™ zu beinhalten, die für eine schnellere und gleichzeitig länger anhaltendere Wirkung sorgen soll. Ob der Cellucor C4 Extreme diesem Versprechen nachkommen kann, haben wir getestet.

Zunächst wollten wir natürlich wissen, was es mit der angeblich „bahnbrechenden“ neuen Zutat TeaCore™ auf sich hat. Gemeint ist damit Theacrine, was ähnliche Effekte wie Koffein hat , aber deutlich weniger Gefahr einer Toleranzentwicklung birgt. Beschwerden wie „Früher hat mich ein Scoop mal völlig weggehauen, aber jetzt reichen nicht mal mehr zwei!“ könnten damit der Vergangenheit angehören. Wir schätzen, dass Theacrine bald auch Einzug in die Booster-Rezepturen anderen Hersteller halten wird. Zur Zeit liegt hier aber wirklich noch das Alleinstellungsmerkmal des C4 Extreme.

Ein Vergleich mit den Nährwertangaben der Vorgängerversion hat ergeben, dass beim neuen Cellucor C4 Extreme lediglich mehr Koffein (150mg) sowie eben das TeaCore™ enthalten sind. Das muss ja aber auch gar nicht negativ sein, denn auch die Vorgänger-Editionen des C4 erfreuten sich bereits großer Beliebtheit.

Wenn man der Einnahmeempfehlung folgt und nur einen Scoop nimmt, kommt man gerade mal auf 6,5g Pulver, wodurch man auch, unserer Meinung nach, zu wenig Creatin zu sich nimmt. Von Beta-Alanin hingegen sind ganze 1,6g enthalten, was zu einem ordentlichen Kribbeln führen dürfte. Man sollte das Beta-Alanin lieber in kleineren Protionen über den Tag verteilt zu sich nehmen. Damit ist der C4 zwar immer noch ein sehr solider Booster, nimmt man aber 2 Scoops, was relativ schnell nötig wird, wenn man eine Toleranz aufbaut oder schon vorher längere Zeit Booster benutzt hat, nimmt man 3,2g Beta Alanin zu sich, was sich je nachdem wie man’s nimmt, doch schon sehr pervers anfühlen kann. 😀 Außerdem hat der Booster dann plötzlich kein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis mehr, wenn man plötzlich pro Portion das Doppelte zahlt. Ob es bei diesem Booster aber überhaupt noch nötig wird, irgendwann die Dosis zu erhöhen, wird sich erst zeigen, wenn man den C4 Extreme über längere Zeit testet. Man darf davon ausgehen, dass die Toleranzentwicklung aufgrund des Theacrine deutlich langsamer erfolgt oder sogar ganz ausbleibt. Dann könnte man hier Preis-Leistungs-Verhältnis-technisch einen guten Fang machen.

Nähwertangaben des Cellucor C4 Extreme

Fazit:

Wer entweder eher klein ist und wenig wiegt oder noch Booster-Anfänger ist, kann mit dem Cellucor C4 Extreme absolut nichts falsch machen, da das Preis-Leistungs-Verhältnis, wenn man der Einnahmeempfehlung folgt, sehr ordentlich ist. Auch wenn du bereits eine Koffeintoleranz hast oder weißt, dass du schnell eine entwickelst, ist der C4 der richtige Booster für dich. Bisher beeinhalten nämlich nur wenige andere Booster Theacrine. Brauchst du allerdings etwas mehr Stimulanzien, um den maximalen Kick zu spüren, empfehlen wir dir einen stärkeren Booster.

Pros

  • - Geschmack
  • - gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • - Theacrine

Cons

  • - Inhaltsstoffe etwas zu niedrig dosiert

Gesamtwertung: 9 von 10

BSN N.O.-Xplode Testbericht

  • Geschmackssorten: Fruit Punch, Green Apple, Watermelon, Blue Raspberry
  • Verkaufsgrößen: 240g, 600g, 1kg
  • Verzehrempfehlung: 1 Messlöffel (20g)   –  Allgemeines zur Einnahme findest du hier
  • Preis je Portion: ca. 0,55€ (!)
  • Preis: ca. 27,95€

Der eher unbekannte Supplement-Hersteller BSN (Bio-Engineered Supplements and Nutrition) hatte in der Vergangenheit diverse Probleme mit dem Anbieten eines Boosters. Beim Prototypen des N.O.-Xplode wurden zunächst gar keine genauen Angaben zu den Inhaltsstoffen und deren Mengen gemacht, beim Nachfolger, dem N.O.-Xplode 2.0 gab es immerhin einen proprietary blend. Der wurde allerdings zunächst in der EU verboten, was BSN dazu drängte eine neue Rezeptur zu entwickeln. Dies verärgerte viele, da die US-Version deutlich vielversprechender und interessanter aussah. Nun gibt es endlich (,gezwungenermaßen 😀 ) beim aktuellen Booster aus dem Hause BSN, dem N.O.-Xplode 3.0, die kompletten Supplement Facts (Nährwertangaben), was uns natürlich das Bewerten der Inhaltsstoffe erleichtert bzw. überhaupt erst ermöglicht.

„Nachdem Sie es einmal versuchten, werden Sie nicht mehr ohne trainieren“

Ob BSN diesem selbstbewussten Slogan tatsächlich gerecht werden kann, werden wir jetzt mal genauer unter die Lupe nehmen.

Die kompletten Supplement Facts vom N.O.-Xplode 3.0

Boost

Für den Boost ist auf mentaler Ebene hauptsächlich das Koffein verantwortlich und krafttechnisch sind es das Kreatin sowie das hochwertige Beta-Alanin-Carnosin. Da zumindest alle „must-have“-Stoffe enthalten sind, garantiert der N.O.-Xplode einen soliden Boost.

Pump

Der Pump war hier fast schon abartig. 😀 Das kann zwar auch an so vielen anderen Faktoren liegen, mit denen der Booster nichts zu tun hat. Allerdings würden wir sagen, dass das im N.O.-Xplode enthaltene L-Arginin (6g) daran nicht unbeteiligt war. L-Arginin ist eine semi-essentielle Aminosäure. Das bedeutet, unser Körper kann sie auch selber herstellen, jedoch nicht in der Menge, die wir für unsere Zwecke wollen. Es ist die Vorstufe vom Stickstoffoxid (NO), das gebildet werden kann, wenn ausreichend L-Arginin vorhanden ist. Stickstoffoxid regt den Blutfluss an und hilft die Nährstoffe im Muskelgewebe zu verteilen, sprich: es sorgt für den Pump beim Training.

Geschmack & Löslichkeit

Geschmacklich sagte uns die Sorte „Fruit Punch“ eher nicht zu, was aber natürlich bei der Bewertung nicht zu sehr ins Gewicht fallen sollte. Auch eine optimale Löslichkeit sehen wir eher als ein „nice-to-have“ an. Sie ist ein bisschen mit der Löslichkeit mancher Creatin-Pulver zu vergleichen. Man bekommt es eben irgendwie runter.

Inhaltsstoffe

Koffein ist mit 300mg (pro 2 Scoops) reichlich vorhanden und sorgt, vor allem im Zusammenspiel mit N-Acetyl-L-Tyrosin für gesteigerte Wachheit und optimalen mentalen Fokus beim Training. Im BSN N.O.-Xplode ist die unserer Meinung nach optimale Dosis von Creatin (3g) enthalten, was den Muskel länger und härter arbeiten lässt und so, in Verbindung mit den 2,6g Beta-Alanin, zu Kraftsteigerungen von bis zu 12% führt. Carnosin gilt als die beste Form von Beta-Alanin. Allerdings empfehlen wir, zusätzlich zum Booster jeweils morgens und abends ca. 500mg Beta-Alanin zu supplementieren. Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet hier, wie so oft, Myprotein.

Ansonsten muss man sagen, dass hier nichts Weltbewegendes enthalten ist. Die US-Version sieht interessanter aus. Allerdings fallen viele der Inhaltsstoffe der US-Version wohl eher unter „Spielerei“ und man kann mit der EU-Version auch locker 90% der Ergebnisse erreichen.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Der extrem gute Preis-pro-Portion relativiert sich ein wenig dadurch, dass man eher 1,5 – 2 Scoops braucht. Das ist wohl auch der Grund dafür, dass die Inhaltsstoffe für 2 Portionen angegeben sind und ebenso auf der Verpackung steht, dass 1kg für maximal 50 Portionen reicht. Es gibt allerdings durchaus Sportler (vor allem solche mit eher weniger Körpermasse) für die 1 Scoop ausreichend ist. Deswegen empfehlen wir, den N.O.-Xplode 3.0 einfach mal zu probieren. Denn wenn man mit einem Scoop die gewünschte Wirkung erzielt, kommt man dabei fast halb so gut weg, wie mit manchen anderen Boostern. Allerdings gibt es anscheinend nicht jede Geschmacksrichtung für ca. 27,95€ pro Kilo. Unser Review bezieht sich auf die Geschmacksrichtung Fruit Punch und wir haben die 1kg-Packung für nur 27,95€ bekommen. Es lohnt sich also, öfter mal Amazon zu checken.

ACHTUNG: Nachträglich ist uns aufgefallen, dass es den N.O.-Xplode 3.0 für sagenhafte 17,90€ bei Mic’s Body Shop gibt! Den Link findet ihr unten in der Review-Box!

Pros

  • - Nur 0,55€ pro Portion!
  • - Vollständige Supplement Facts

Cons

  • - Keine besonderen Inhaltsstoffe
  • - Geschmack

Sport als Stoffwechsel-Booster

Wir können mit Sport und passender Ernährung den Stoffwechsel anregen, lästiges Fett abbauen und Muskeln aufbauen. Leicht verlieren wir jedoch Muskelmasse und Wasser, wenn wir eine unpassende Diät ausprobieren. Allerdings führt bereits die Befolgung weniger Hinweise zu gesunden und gewünschten Resultaten.

Ausdauer vor Kraft

Ausdauersport kommt vor Krafttraining, wenn es darum geht, den Fettstoffwechsel anzukurbeln. Zur Fettverbrennung eignen sich besonders aktuelle Sportarten und -geräte, wie Walking, Treadwall, Laufband-Fahrrad und Skatecycle, sowie die klassischen Ausdauersportarten, etwa Joggen, Radfahren und Skilanglauf.

Sollen zusätzlich zur Fettverbrennung auch Muskeln aufgebaut werden, so beginnt der erfahrene Sportler seine Trainingseinheit dennoch mit etwas Ausdauersport. Diese Reihenfolge beachtet nämlich, dass der Körper beim Krafttraining die Fettreserven gerade nicht bevorzugt verzehrt. Dies liegt daran, dass Kraftentfaltung schnell Energie benötigt, wozu Kohlenhydrate besser als Fett taugen.

Insbesondere müssen wir bei jeder Ausdauerübung etwas länger verweilen, weil der Energiestoffwechsel erst nach 3 Minuten von der Kohlenhydrat- auf die Fettverbrennung umschaltet. Weitere Informationen was das Trainig angeht findet man unter sportratgeber.ch

Nachbrennen

Haben wir uns während eines Trainings unserer Leistungsgrenze angenähert, läuft der Stoffwechsel noch eine gute Weile mit erhöhter Rate. In diesem Zeitfenster verbrennt der Körper also auch in Ruhe noch spürbar Energie.

Nehmen wie in dieser Zeit keinen Zucker zu uns, dann ist der Körper gezwungen, die Fettreserven anzugreifen. Auf diese Weise nimmt man zum Beispiel nach einem fordernden Abendtraining im Sinne des Wortes im Schlaf ab.

Dem Hunger nach unserer Anstrengung schlagen wir dennoch ein Schnippchen, denn Eiweiß und Ballaststoffe können wir ruhig zu uns nehmen, weil diese nicht ausreichend schnell verbrannt werden können.

Groß ist gut – Hungern ist schlecht

Die besonders großen Muskeln verbrauchen die meiste Energie pro Zeiteinheit und setzen damit dem Fett am stärksten zu. Rücken-, Gesäß- und Beinmuskeln sind also ideale Kandidaten für ein massives Ausdauer- und Krafttraining.

Diese und alle anderen Muskeln können aber nur beständig Kraft ausüben und damit langfristig zur Fettverbrennung beitragen, wenn wir sie über eine ausgewogene Ernährung mit Energie versorgen. Es geht also insgesamt darum, jeden Tag etwas weniger Energie über eine gesunde Kost aufzunehmen, als der Körper beim und nach dem Sport noch benötigt. Die Differenz deckt der Stoffwechsel dann durch die Verbrennung von Fettreserven.

Wahrscheinlich ist die Zufuhr eines Großteils der benötigten Energiemenge über ein reichhaltiges Frühstück eine gute Idee. Die erste Mahlzeit des Tages bringt den Stoffwechsel nach der Nachtruhe wohl besonders wirksam auf Touren. In jedem Fall vermeidet ein ausreichendes Frühstück einen ablenkenden Hunger in der ersten Tageshälfte, wenn wir beruflich am leistungsfähigsten sind.

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